Das Stadtpalais sucht kreative Zuckerbäcker, die Stuttgart aus Lebkuchen nachbauen – vom Hauptbahnhof bis zur Villa Berg. Das Bewerbungsverfahren läuft ab jetzt.
Das Stuttgarter Stadtpalais sucht talentierte Zuckerbäcker: Zur Adventszeit soll die Landeshauptstadt in Lebkuchen entstehen – vom Fernsehturm bis zur MHP-Arena, von der Markthalle bis zum Tagblattturm. 20 Lebkuchenexponate sind für die Ausstellung „Winterwunder-Lebkuchenstadt“ in dem Museum für Stadtgeschichte am Charlottenplatz geplant. Zehn steuern – wie bei einer ähnlichen Aktion im vergangenen Jahr – Stuttgarter Architekturbüros bei, zehn sollen von Stuttgarterinnen und Stuttgartern gebaut werden.
Stuttgart in Lebkuchen: So kann man mitmachen
Wer dabei sein möchte, kann sich bis zum 2. November auf der Homepage des Stadtpalais’ bewerben. Mitmachen können Einzelpersonen und Teams. Die Bewerber müssen volljährig sein, Jüngere dürfen aber im Team mithelfen. Bei der Bewerbung sollte man drei Stuttgarter Gebäude oder Plätze angeben, die man gerne mit Lebkuchen, Zuckerguss und Liebe nachbauen würde.
Die Verantwortlichen wählen aus den Bewerberinnen und Bewerbern zehn aus, die dann in Aktion treten dürfen. Die Lebkuchenplatten bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Kick-off-Veranstaltung am 6. November, 18 Uhr, im Stadtpalais. Dann haben die Bauherren und -damen knapp einen Monat Zeit, ihr Stuttgarter Wahrzeichen in Lebkuchen nachzubauen: Abgabe der Exponate ist am 5. Dezember, 14 Uhr.
Die Schau „Winterwunder-Lebkuchenstadt“ ist vom 7. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026 in der Galerie des Stadtpalais zu sehen.
Diese Stuttgarter Gebäude stehen für den Bau zur Auswahl:
- Fernsehturm
- Rathaus
- MHP-Arena
- Markthalle
- Königsbau
- Hauptbahnhof
- Tagblattturm
- Le Corbusier-Haus
- Grabkapelle
- Johanneskirche
- Marienkirche
- Stiftskirche
- Altes Schloss
- Neues Schloss
- Stadtpalais
- Staatsgalerie
- Oper
- Kunstmuseum
- Züblinparkhaus
- Leonhardsviertel
- Teehaus
- Asemwald
- Die Scharoun-Hochhäuser Romeo & Julia
- Marienplatz
- Liederhalle
- Lapidarium
- Schlossplatz
- Siedlung Ostheim
- Gaskessel
- Römerkastell
- Bismarckturm
- Killesberg-Park mit Turm
- Stadtbibiliothek
- Villa Berg
- Landtag
- Wilhelma
- Österreichischer Platz
- Charlottenplatz
- Königstraße
Auch andere Ideen sind möglich, müssen aber mit den Verantwortlichen vom Stadtpalais abgesprochen werden.
Das Modell darf maximal 80 mal 80 Zentimeter groß sein. Alle weiteren Materialien, die neben den Lebkuchenplatten verbaut werden, müssen essbar oder lebensmittelecht sein. Das Stadtpalais stellt drei Lebkuchenplatten (jede 60 mal 44 Zentimeter groß) zum Verarbeiten und übernimmt bis zu 80 Euro für Deko- und Bastelmaterialien.