Foto: dpa - dpa

Personen aus dem mutmaßlich linken Spektrum haben einen Reisebus der AfD, der zu einer Demo nach Berlin fahren sollte, an der Abreise gehindert.

Stuttgart (pol/red) Der Ausflug einer AfD-Delegation nach Berlin zum sogenannten „Frauenmarsch“ ist am Freitagabend in Stuttgart-Vaihingen von mutmaßlich linken Aktivisten gestoppt worden. Der Bus stand um 22.10 Uhr an der Lichtzeichenanlage auf Höhe Hauptstraße 79 in Fahrtrichtung S-Bahnhof Vaihingen, als mehrere Täter diesen mit Steinen und Flaschen bewarfen. Die Busfahrt musste aufgrund der Beschädigungen abgebrochen werden.

Am Bus entstand ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro, verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Die AfD spricht von einem „Terror-“ und einem „Mordanschlag“. So erklärt Dirk Spaniel, Sprecher der Landesgruppe der Baden-Württemberg: „Die Antifa ist die neue RAF.“ Der Angriff sei ein „feiger Mordanschlag“ und ein schwerer Eingriff in den Straßenverkehr.

Die Ermittlungen deuten laut Polizei auf einen Täterkreis aus dem linken Spektrum hin. Die Beamten des Dezernats Staatsschutz haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer +4971189905778 in Verbindung zu setzen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: