Die Versorgung in Alfdorf bröckelt: Von einst vier Ärzten sind zwei übrig. Wie lange noch, ist offen – eine der beiden sucht einen Nachfolger. Der Bürgermeister hilft, wo er kann.
Keine Vorankündigung, kein Anschreiben, nichts: Gabriele Patitsis ist aus allen Wolken gefallen, als sie Anfang April bei ihrem Hausarzt angerufen hat, um einen Termin auszumachen, und dabei erfuhr, dass er die Woche drauf für immer schließen wird. „Die Ärzteversorgung ist mittlerweile die reinste Katastrophe. Er hat wohl nach einem Nachfolger gesucht und keinen gefunden, und dann steht man als Patientin quasi von einem Tag auf den anderen da und hat keinen Arzt mehr“, sagt die gebürtige Schorndorferin.
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