Warten heißt es vielerorts im Kreis auch auf Ärzte. Foto: dpa/Daniel Karmann

Mit hohen Fördersummen versucht die Kassenärztliche Vereinigung, Anreize für neue Praxen zu schaffen. Denn Backnang ist im Kreisvergleich das Schlusslicht.

Was die ärztliche Versorgung angeht, ist Backnang Schlusslicht im Rems-Murr-Kreis. Das zeigt sich in der Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KV BW) beim Versorgungsgrad mit Hausärzten. Hierbei ist der Kreis in drei Mittelbereiche aufgeteilt: Schorndorf, Waiblingen/Fellbach und Backnang – wobei die Plangebiete für Fachärzte jeweils weiter gefasst sind auf den gesamten Kreis. Wie viele Ärzte sich pro Einwohner niederlassen dürfen, ist in der KV-Bedarfsplanung festgelegt. Ob das Soll erreicht wird, drückt eine Verhältniszahl aus. „Bei einem Wert von 100 Prozent sind so viele Ärzte im System, wie das Plansoll vorgibt. Werden 110 Prozent überschritten, so wird von Überversorgung gesprochen und der Planbereich für die Niederlassung gesperrt“, erläutert die Pressereferentin der KV BW, Martina Troescher. Davon ist man in Backnang indes weit entfernt.

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