Die zeitweise Sperrung der frisch Renovierten Pliensaubrücke für Radfahrer hat der Esslinger Stadtverwaltung viel Kritik eingebracht. Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht räumt kommunikative Fehler ein.

Esslingen - Bundesweit hat die Stadt Esslingen zuletzt Schlagzeilen geschrieben: Von Schildbürgerstreich und Blamage war die Rede, von Fehlplanung und einem politischen Skandal, der Konsequenzen erfordere. Was manche schadenfroh kommentierten, hat andere geärgert: Nach der Sanierung der Pliensaubrücke mussten Radfahrer zunächst absteigen und ihre Räder schieben. Denn die steinerne Brüstung ist nur 90 Zentimeter hoch – vorgeschrieben sind 1,30 Meter, damit Radler nicht ins Wasser fallen können. So sehr wie die Panne selbst hat viele geärgert, dass das Problem schon lange im Rathaus bekannt, dem Gemeinderat aber nie mitgeteilt worden war. Dass die Bauverwaltung inzwischen provisorische Bauzäune aufgestellt und dauerhafte Abhilfe versprochen hat, war ein schwacher Trost. Im Ausschuss für Technik und Umwelt hat der Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht nun ein „Kommunikations- und Informationsdefizit“ eingeräumt und Besserung gelobt, allerdings auch um Verständnis geworben. Die Reaktionen fielen unterschiedlich aus.

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