Weil die Brüstungen zu niedrig sind, musste die Pliensaubrücke zunächst für Radler gesperrt werden, nun sorgen unschöne Bauzäune provisorisch für Sicherheit. Zu niedrige Brückenbrüstungen und -geländer bringen die Stadt nicht zum ersten Mal in die Bredouille.

Esslingen - Eigentlich wollte die Stadt Esslingen mit der Sanierung der historischen Pliensaubrücke positive Schlagzeilen schreiben. Doch die Freude war rasch verflogen, als vor einigen Wochen publik wurde, dass Radfahrer seit der Sanierung des Bauwerks ihre Räder über die Brücke schieben mussten, weil die steinerne Brüstung nur 90 Zentimeter hoch ist. Vorgeschrieben sind 1,30 Meter. Seit 2011 war das Radfahren in der Brückenmitte trotzdem erlaubt, doch nach einer Prüfung der aktuellen Rechtsprechung war man nun zu dem Schluss gekommen, dass die Stadt haftbar gemacht werden könnte, wenn Radler nahe der Brüstung fahren und in die Tiefe stürzen. Die Sperrung der Pliensaubrücke für Radfahrer hatte der Bauverwaltung Unverständnis, Kritik und bundesweiten Spott eingebracht.

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