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Der Adventskalender hat seinen Ursprung im christlichen Brauchtum seit dem 19. Jahrhundert. Die letzten vier Sonntage vor diesem besonderen Tag bilden die Adventszeit.

Der Adventskalender hat seinen Ursprung im christlichen Brauchtum seit dem 19. Jahrhundert. Die letzten vier Sonntage vor diesem besonderen Tag bilden die Adventszeit. Sie umfassen, je nach Jahr, 22 bis 28 Tage. Der Start am 1. Dezember als Laufzeit für einen Adventskalender ist willkürlich gewählt.

Herangezogen wurde der Adventskalender, ähnlich wie ein Adventskranz für die Erwachsenen, in erster Linie für Kinder. Durch das tägliche Ritual am Kalender sollte die Zeit bis Weihnachten verkürzt und verschönt werden.

Um 1850 wird ein erster Adventskalender als Zählhilfe oder Zeitmesser geschaffen. Dies waren mal 24 Striche mit Kreide an einer Wand, die weggewischt oder, insbesondere bei katholischen Haushalten, 24 Strohhalme, die Tag für Tag einzeln in die Krippe gelegt wurden. Es gab noch nicht so viele verschiedene Dinge, die an jedem Tag zu entdecken waren, ganz besonders bei der ärmeren Bevölkerung.

Die später als Adventskalender auf Papier gedruckten oder gemalten Motive sind etwa um 1900 entstanden. Dabei wurden immer sehr liebevolle, winterliche, traditionelle und christliche Szenarien gezeigt. Schon damals wurden doppelte Bögen so gestaltet, dass kleine Türchen auf dem ersten Bogen zu öffnen waren und dahinter ein Tagesbild zu sehen war.

Was in der damaligen Zeit schon etwas sehr Besonderes war, verliert bis heute nicht an Spannung. Wie groß die Auswahl an Adventskalendern inzwischen ist kann man sehr gut auf Portalen wie https://adventskalender-land.de/ sehen.

Der beste Adventskalender: Auf die Hobbys und Interessen kommt es an

Die Zeiten von Strohhalmen und Co. sind ein wenig in den Hintergrund getreten. Adventskalender werden immer üppiger befüllt (fertig gekauft oder selbst zusammengestellt). Die letzten Wochen des Jahres sind sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen mit vielen Süßigkeiten verknüpft.

Es gibt den Nikolausstiefel ebenso wie ein Adventskaffeetrinken, eine Weihnachtsfeier in der Schule, Kita oder Firma und generell das gemütliche Beisammensein mit Familie, Freunden und besonderem Essen und Trinken.

Mit einem Adventskalender können weitere Naschereien umgangen werden, wenn er ganz speziell auf die Vorlieben und Neigungen des Beschenkten eingeht. Kinder können immer neue Knete, Murmeln, Jojos, Buntstifte, Haargummis, Minipuzzles oder auch Quartette brauchen.

Nicht jeder Tag muss einen hohen finanziellen Gegenwert aufnehmen. Es reicht z. B. 1 Buntstift, 1 Radiergummi, 1 - 3 Murmeln und derartige Kleinigkeiten. Machen Sie doch den Adventskalender selbst zu einem schönen Objekt.

Basteln Sie den Adventskalender selbst oder kaufen Sie ihn fertig?

Den Adventskalender selber zu basteln ist eine sehr gute Idee. Mit etwas Stoff, Papier, Klebstoff und Schere lassen sich Tüten, Taschen und Boxen gestalten, die an einem Gestell befestigt werden.

Leere Schachteln von Streichhölzern oder Papprollen lassen sich geschmackvoll verkleiden und zu einem baumähnlichen Gebilde verbinden. Hier passen Dinge für jede Altersstufe hinein und der Beschenkte freut sich ganz bestimmt nicht nur über den Inhalt, sondern nimmt auch die geleistete Arbeit wahr.

Es gibt so viele Dinge über die Sie informiert sind und die genau von Ihnen liebevoll umgesetzt werden können. Der Adventskalender erfreut eben nicht nur die Kinder mit seinen vielen kleinen Überraschungen, sondern auch Erwachsene fühlen sich beim täglichen Öffnen wieder wie ein Kind.

Dabei ist die kleine Kollektion von z. B. Angelzubehör oder Nagellacken ebenso willkommen wie eine sportliche Unterstützung. Kleine Gutscheine zum Begleiten beim Joggen, Skaten, Schwimmen oder ähnliches bringen Spaß auf beiden Seiten.

Auch bei Haustierbesitzern werden Adventskalender immer beliebter. Es gibt eine große Produktpalette an Adventskalendern für Hunde und Katzen. Gefüllt mit Spielzeugen und kleinen Snacks sorgen sie bei den Haustieren in der Adventszeit für viele Überraschungen. Ob man einen bereits gefüllten Adventskalender für Hunde kauf oder selber füllt bleibt jedem selbst überlassen.

Trend der Online Adventskalendern

Beinahe jeder namhafte Hersteller von Fahrzeugen, Getränken und vielen anderen Markenartikeln startet in der Adventszeit ein Gewinnspiel (Mehr dazu hier: statista.com). Dieses ist in Art eines Adventskalenders aufgebaut oder erfordert eine tägliche Teilnahme.

Die Teilnahme ist nicht ohne Grund erst ab 18 Jahre erlaubt, denn es werden ja die persönlichen Daten dazu eingegeben. Natürlich geht es zum Teil bei den Gewinnen auch um Alkoholika, Autos, Reisen und mehr Dinge, die an Minderjährige nicht herauszugeben sind. Es gibt jedoch auch gemeinnützige Aktionen wie dieser Beitrag zeigt.

Häufig sind nicht einmal mehr die bei Gewinnspielen eher einfachen Fragen zu lösen. Es ist für die Anbieter dieser Online Adventskalender einfach wichtig, dass so viele Personen wie möglich immer wieder mit dem eigentlichen Produkt konfrontiert werden. Das tägliche Einloggen und "Türchen öffnen" ist bereits genug Erfolg.

Wer einmal diesen doch sehr schlichten und total kommerziellen Weg gegangen ist, kommt vielleicht auch auf den Geschmack für weitere Teilnahmen anderer Anbieter. Der eigentliche Gedanke des Adventskalenders ist hierbei völlig nebensächlich und sehr schnell geht der Überblick verloren. Wann, wo und wie muss an jedem Tag in welchem Spiel was angeklickt werden und was passiert, falls dies nicht gemacht wurde?

Es wird viel zu viel Zeit mit einem solchen Adventskalender vertan, während andere Dinge verschoben werden.

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