Die Abiturprüfungen verliefen aufgrund der Corona-Krise unter besonderen Bedingungen. Foto: dpa/Peter Kneffel

Der Landesschülerbeirat bittet die Lehrer darum, die Bewertung der Abiturprüfungen mit Augenmaß und in Hinblick auf die erschwerten Lernbedingungen hin zu bewerten. Ein „Corona-Bonus“ werde aber nicht erwartet.

Stuttgart - Nach den Abiturprüfungen in Baden-Württemberg hat der Landesschülerbeirat Lehrer dazu aufgerufen, die Arbeiten mit Augenmaß zu benoten. Es werde zwar kein genereller „Corona-Bonus“ erwartet, teilte die Schülervertretung am Samstag in Stuttgart mit. Lehrer müssten aber bei der Korrektur der Prüfungsarbeiten die durch die Corona-Krise entstanden Schwierigkeiten berücksichtigen. Für Schüler sei es wegen der Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen schwer gewesen, sich richtig vorzubereiten.

Die Abiturprüfungen im Land hatten vor rund einem Monat begonnen. Nach Angaben von Schülern waren sie in diesem Jahr besonders schwer. Zudem seien Themen abgefragt worden, die im Unterricht zuvor nicht bearbeitet worden seien. Der Schülerbeirat habe nach den Prüfungen landesweit entsprechende Rückmeldungen erhalten. Er setze nun auf die Aussage von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), wonach kein Schüler durch die Corona-Krise einen Nachteil haben dürfe.

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