Die Galerie Keim zeigt zum Abschluss des Jubiläumsjahrs rund 100 Exponate in ihrer neuen Ausstellung . Foto:  

In diesem Jahr ist die Galerie Keim 75 Jahre alt geworden. Galerist Thomas Niecke zeigt besondere klassische Kunstwerke.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs in der Galerie Keim, heißt das Motto der neuen Ausstellung einmal mehr „Suchen – Entdecken – Finden“. Im 75. Jahr des Bestehens hat Galerist Thomas Niecke nochmals eine besondere Zusammenstellung geschaffen von künstlerischen Leckerbissen klassischer Werke.

„Ich habe Walter Stöhrer wieder für mich entdeckt“, sagt Niecke. Aber auch die farbenprächtigen Werke von Gerhard Richter, vom Künstler autorisierte Drucke zeigt er, sowie beispielsweise die Farblithografien Sonne, Mond und Stern von Joan Miró.

Thomas Niecke von der Galerie Keim. Foto: Iris Frey

Mehr als 100 Exponate in der Galerie Keim

In der Ausstellung sind auch besondere Werke von Max Ackermann zu finden, wie die „Sommerliche Nacht 1962“ mit einem von Hand ausgestellten Zertifikat des Künstlers, welches er selbst zu einer Ausstellung eingereicht hat, wie Niecke berichtet. Gouachen von Ben Willikens sind zu sehen, Lithografien von Günther Uecker (1930-2025) und Serigrafien der Stuttgarter Avangardistin Ida Kerkovius (1879-1970), eine der bedeutendsten weiblichen Vertreterinnen der Klassischen Moderne in Deutschland.

Mehr als 100 Exponate sind in der Ausstellung zu sehen, darunter auch Werke von Otto Herbert Hajek, Marc Chagall bis zu Pablo Picasso, die Niecke auf den rund 240 Quadratmetern präsentiert.

Galerie Keim feiert 75-jähriges Bestehen

 Die Galerie Keim wurde 1950 als Kunsthandlung in der Marktstraße 31 eröffnet. „Sie ist die älteste Kunsthandlung Stuttgarts am gleichen Standpunkt“, sagt Niecke. Die Ausstellung wird am 1. Advent, 30. November, eröffnet und ist auch an den drei Adventssonntagen jeweils von 14 bis 18 Uhr zu sehen, im 1. OG ist die Ausstellung „Harmonie und Kontrast“ mit neuen Arbeiten zu sehen, alles bis zum 10. Januar 2026.