Barth Foto: oh - oh

Reiner Barth feiert Jubiläum bei der Firma Karl Scharpf. Er begann 1979 als Lehrling in der Firma.

EsslingenVierzig Jahre Treue, das ist eine lange Zeit. Heute wird Reiner Barth in einer kleinen Feierstunde geehrt. Bürgermeister Ingo Rust, Kreishandwerkerschaft, Handwerkskammer Stuttgart, Kollegen und Weggefährten – sie alle sagen Danke.

Reiner Barth fing 1979 als Lehrling bei der Firma Karl Scharpf an. Damals hieß der Ausbildungsberuf „Gas- und Wasserinstallateur“. Heute arbeitet er als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Auf der Höhe der Zeit zu sein, das war nach Aussage seiner Vorgesetzten und Kollegen für Barth nie ein Problem. Für neue Techniken war er stets offen. Unzählige Baustellen hat er im Verlauf der letzten Jahrzehnte gemeistert und fertiggestellt. Dabei war er immer sehr beliebt – sowohl bei Kunden als auch bei Architekten. Manche Kunden schrieben sogar in den Bauvertrag, dass sie ihn als Baustellenleiter haben wollen, weil sie wussten, „mit Reiner Barth läuft was“. Seine Freunde und Kollegen beschreiben ihn als ausgeglichen und zuvorkommend.

Zeitgleich geehrt wird Luka Dujakovic, der aber noch einige Jahr braucht, um an die Treuezahl von Barth zu kommen. Der Bürgerkriegsflüchtling aus Bosnien-Herzegowina kam 1994 zur Firma Karl Scharpf – also feiert er 25 Jahre Zugehörigkeit. Er hat eine besondere Geschichte: Die Firma Scharpf, vertreten durch den damaligen Chef Manfred Scharpf , hatte in den Jahren 2000 und 2001 erfolgreich verhindert, dass Luka Dujakovic und seine Familie abgeschoben wurden. Vorgesetzte und Kollegen loben seine Einsatzbereitschaft. Aufgrund seines handwerklichen Könnens wurde er früh als selbstständiger Monteur eingesetzt. Seit 1945 gehören das Sanitär-, Heizungs- und Klempnerhandwerk zu den tragenden Säulen des Fachbetriebs. Das Kerngeschäft wurde im Verlauf der Jahrzehnte stetig erweitert. Zu den neueren Geschäftsfeldern gehören unter anderem erneuerbare Energien und Smart Home. Die Firma aus Esslingen beschäftigt rund 50 Mitarbeiter.jmf

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