Neuhausens Torhüter Magnus Becker (links) hat seinen Anteil am Erfolg. Foto: Paesler - Paesler

"Wer heute in der Halle war, kommt wieder", sagte Trainer Markus Locher nach dem 34:32 (15:12)-Sieg des TSV Neuhausen in der Baden-Württemberg Oberliga gegen die TSG Söflingen. Dass die Neuhausener damit Tabellenplatz zwei festigten, war dem Coach nach diesem begeisternden Handballspiel beinahe egal. Er war einfach nur froh, dass die Mannschaft das enge Spiel gegen einen bärenstarken Gegner gewonnen hatte. "Söflingen hat so ein ausgeglichenes Team. Ich wusste, dass es bis zum Ende eng sein würde", sagte Locher. Und: "Wie die Mannschaft trotz der personellen Probleme gekämpft hat - Hut ab." Timo Durst war stark wie meistens, in die unter anderem vom immer noch verletzten Kapitän Hannes Grundler gerissene Lücke sprangen Patrik Letzgus und Roman Fleisch.

Die Neuhausener konnten sich bis wenige Sekunden vor Schluss des Sieges nicht sicher sein. Selbst dann noch nicht, als Letzgus nach einem Schrittfehler der Söflinger das Tor zum 33:31 erzielt hatte. Doch es reichte.

In der ersten Hälfte hatten die MadDogs aus einem 6:7 ein 10:7 gemacht. Im zweiten Durchgang führten sie schon mit 17:12, doch die Söflinger glichen aus und zogen zum 26:24 vorbei. "Andere Mannschaften brechen da auseinander, Kompliment an Söflingen", sagte auch Durst - der wie seine Kameraden und sein Trainer am Ende das Gefühl des Sieges genoss. Oder wie es Fleisch ausdrückte: "Ich bin erschöpft, aber glücklich."

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: