Seinen festen Platz in Esslingen hat die Deutschen Einheit in der Nähe des Dick Areals. Foto: Roberto Bulgrin

Der Mauerfall war ein bedeutsames, historisches Ereignis. Trotzdem entsteht der Eindruck, dass der bundesweite Gedenktag am 3. Oktober etwas in die Jahre gekommen ist. Was halten Esslinger Vertreter von Kultur, Politik und Religion vom Nationalfeiertag?

Die meisten Deutschen feiern am 3. Oktober eher vereint Freizeit als wiedervereinigte Freiheit. Wende und Mauerfall scheinen in weiter historischer Ferne zu liegen, eine Kehrtwende scheint den Aufbruch von damals ins Gegenteil zu verkehren: in die Sorge vor unabsehbarer militärischer Eskalation des russischen Angriffskriegs, dem brutalsten Ausdruck einer erneuten Ost-West-Konfrontation. Zugleich sieht sich die Demokratie zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Wäre da nicht ein anderer Nationalfeiertag geboten, als stärkeres Zeichen für die Demokratie und nicht nur für die nationale Einheit? Sollte der 8. Mai als Tag der Kapitulation Nazideutschlands, also der Befreiung von einem völkermörderischen Regime, den 3. Oktober ablösen. Drei Esslinger Vertreter aus Politik, Kultur und Religion äußern sich zu dieser Frage.

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