David Spiler (rechts) mit TVP-Trainer Michael Schwöbel. Foto: /Herbert Rudel

Der Vertrag des ehemaligen slowenischen Nationalspielers in Plochingen wurde aufgelöst. Er hat mittlerweile einen Verein in der ersten kroatischen Liga gefunden.

Plochingen - Im Oktober kam er unter anderem mit der Empfehlung von 134 Länderspielen für die slowenische Nationalmannschaft – jetzt ist er schon wieder weg. Handball-Drittligist TV Plochingen und David Spiler haben sich „in gegenseitigem Einvernehmen“, wie es branchenüblich heißt, getrennt. „Es hat einfach nicht gepasst“, erklärt Dieter Hermann vom TVP-Management. „Menschlich war es tadellos, aber wir haben uns mehr von ihm erwartet.“

Der 37-jährige Spiler, der von Hapoel Ashdod gekommen war und davor bei den Eulen Ludwigshafen in der Bundesliga gespielt hatte, ist bereits bei RK Bjelovar in der ersten kroatischen Liga untergekommen, wo er früher schon für mehrere Vereine aufgelaufen war. „Ich glaube, er hat die Körperlichkeit in der 3. Liga unterschätzt und ist nie mit unserer schnellen Spielweise zurechtgekommen“, meint Hermann. Dazu kam, dass Spiler mit mehreren kleineren Verletzungen zu kämpfen hatte. Je weniger es sportlich bei ihm lief, desto mehr versuchte er, die Mannschaft verbal und gestenreich auf dem Spielfeld zu führen – was nicht bei allen Mitspielern gut ankam. Hermann: Wir waren vielleicht noch nicht so weit, einen Halbprofi zu beschäftigen.“ Die Plochinger wollen nun mit dem vorhandenen Kader den Klassenverbleib schaffen. Der 32:37-Sieg bei Mitaufsteiger TSV Blaustein am Freitagabend war dafür wichtig.

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