Eine Organistin liegt seit 19 Jahren mit der Evangelischen Landeskirche über Kreuz. Foto: imago//Wojciech Kozielczyk

Eine Organistin verliert ihre Arbeit und weiß nicht warum. Trotz eines höchstrichterlichen Urteils will die Kirche den Grund dafür nicht nennen. Nun drohen Hausdurchsuchung oder Zwangshaft.

Nach einem 19 Jahre währenden, allen Widrigkeiten trotzenden Marsch durch die Instanzen des kirchlichen und staatlichen Arbeitsrechts mit vielen Demütigungen hat eine 76-jährige Stuttgarter Kirchenmusikerin nun höchstrichterlichen Beistand erhalten. Das Bundesarbeitsgericht hat ihre ehemalige Arbeitgeberin, eine evangelische Kirchengemeinde in Stuttgart, verpflichtet, ihr endlich den Grund zu nennen, warum gegen sie im Mai 2006 – von einem Tag auf den anderen – ein Spielverbot in „ihrem“ Gotteshaus verhängt wurde.

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