Vor dem Landgericht ist ein 19-Jähriger wegen versuchten Totschlags angeklagt. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Weil er einen flüchtigen Bekannten am Bahnhof in Neuffen mit einem Cutter-Messer verletzt haben soll, steht ein 19-Jähriger seit Dienstag vor dem Landgericht Stuttgart. Kam es nur aus Versehen zu dem Schnitt am Hals?

Die Tat sei aus Versehen passiert, sagte der Angeklagte bei Prozessauftakt am Dienstag. „Ich habe niemand verletzen oder gar töten wollen“, beteuerte der 19-Jährige aus dem Kreis Esslingen vor der 4. Großen Strafkammer (Jugendkammer) des Stuttgarter Landgerichts. Mit dem Cutter-Messer habe er vor dem Gesicht des Opfers nur herumgefuchtelt, um ihn einzuschüchtern. Die Anklage bewertet den Vorfall in den Abendstunden des 5. Mai vor der Bahnhofskneipe in Neuffen aber anders. Sie wirft dem jungen Mann unter anderem versuchten Totschlag vor. „Die Verletzung sei zwar nicht konkret lebensgefährlich gewesen“, sagte die Staatsanwältin. Sie geht aber davon aus, dass der Angeklagte alles getan hat, um sein Opfer zu töten.

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