Küssen gegen eine Erkältung in der Übergangszeit? Mit Wechselduschen gesund durch den Herbst? So bekommen Sie Ihr Immunsystem auf Vordermann.

Der Herbst ist da – und mit ihm graue Wolkendecken, nasskalter Nieselregen und dunkle Abende. Gerade jetzt ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken, also den Schutz gegen Viren und Bakterien aufzubauen.

Erkältung in der Übergangszeit

Denn die Übergangszeit und der Winter sind klassischerweise auch eng mit der Erkältungszeit verbunden. Falls es bei Ihnen schon zu spät ist: Hier geht’s zum großen Erkältungs-Ratgeber!

Mit den folgenden Tipps lassen Sie es aber gar nicht erst soweit kommen.

Tipp 1: Raus an die frische Luft…

Wie in so vielen Dingen im Leben hilft sportliche Betätigung auch dem Immunsystem, um fit zu bleiben. Ob joggen, schwimmen, Fahrrad fahren oder einfach nur eine halbe Stunde um den Block spazieren – Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt Herz und Gefäße und letztendlich auch das Immunsystem. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, sich nicht zu überanstrengen, denn damit lösen Sie das Gegenteil von dem aus, was Sie eigentlich wollten. Drei Mal pro Woche jeweils eine halbe Stunde Laufen reicht vollkommen aus.

Der Gang an die frische Luft bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich: UV-Licht dringt auch durch die dickste Wolkendecke und schenkt dem Körper wertvolles Vitamin D.

Tipp 2: …aber ziehen Sie sich dabei warm an!

Die passende Kleidung ist in der Übergangszeit sehr wichtig, um einer Erkältung vorzubeugen. Zwar wird man allein durch die Kälte nicht krank, jedoch ziehen sich die Gefäße im Körper zusammen und die Abwehrzellen gelangen langsamer an die Stelle, an der sie gebraucht werden. Eine winddichte Regenjacke und ein Schal sollten zum Standardrepertoire in der kalten Jahreszeit gehören.

Tipp 3: Wechselduschen für eine bessere Wärmeregulierung

Um den Körper an ungewohnte Temperaturen zu gewöhnen, eignen sich Wechselduschen. Es kostet zwar einiges an Überwindung, sich immer wieder kalt und warm abzuduschen, jedoch trainiert der Körper so seine Wärmeregulierung. Und das lohnt sich!

Tipp 4: Hände waschen – der Klassiker hilft wirklich

Damit Viren gar nicht erst in den Körper gelangen, ist es wichtig, sich gründlich die Hände zu reinigen. Denn die kommen in Kontakt mit anderen Händen oder potenziellen Bakterienherden wie Türgriffe oder Smartphones. Sorgfältiges Händewaschen bedeutet, die Seife auch zwischen den Fingern zu verteilen, sie mit lauwarmem Wasser abzuspülen und die Hände danach gut abzutrocknen.

Tipp 5: Viel Flüssigkeit zu sich nehmen

Die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum sind in der Lage, Viren und Bakterien abzutransportieren, wenn sie ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Ausgetrocknete Schleimhäute können ihre Arbeit nicht mehr so gut verrichten. Deshalb sollten Sie mindestens 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee pro Tag trinken, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Tipp 6: Die richtige Ernährung

Nicht nur bei der flüssigen, sondern auch bei der festen Nahrung kann man darauf achten, dem Körper etwas Gutes zu tun. In einer gesunden Ernährung nicht fehlen dürfen: Brokkoli, Kohl und Spinat, Möhren und Tomaten oder Zitrusfrüchte, Beeren und Nüsse. Auch Knoblauch ist voller Vitamine und Mineralien, wie Kalzium oder Selen.

Tipp 7: Alkohol und Zigaretten schaden dem Immunsystem

Wenig überraschend ist, dass Alkohol unsere Abwehrkräfte schwächt. Ein Alkoholrausch kann das Immunsystem sogar für einige Zeit außer Kraft setzen. Viren und Bakterien haben dann freie Fahrt. Und auch Zigarettenrauch ist schädlich für den Körper: Er trocknet die Schleimhäute aus und das Nikotin mindert die Wirkungsweise der weißen Blutkörperchen, die Verteidiger unseres Immunsystems.

Tipp 8: Stress ist nicht nur für die Psyche schlecht

Ein erschöpfter Geist bringt auch einen erschöpften Körper mit sich. Und dieser kann Erreger dann nicht mehr so gut bekämpfen. Also gönnen Sie sich Pausen, ob beim Spaziergang oder in der Badewanne. Ihr Immunsystem wird es Ihnen danken!

Tipp 9: Ab in Morpheus’ Arme

Während die langen Abende im Sommer dazu einladen, spät ins Bett zu gehen, ist es im Herbst schon früh am Abend stockdunkel. Nutzen Sie diesen Umstand und gehen Sie früh schlafen. Der Körper braucht den Schlaf, um Stoffe auszuschütten, die unser Immunsystem stärken und Abwehrzellen aufzubauen. Sie selbst wissen wohl am besten, nach wie vielen Stunden Sie sich ausgeschlafen fühlen. Mehr als 7 Stunden sollten es dann aber doch sein.

Tipp 10: Lachen und küssen tut nicht nur der Seele gut

Wenn Sie glücklich sind, hat auch Ihr Immunsystem etwas davon. Also umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen guttun und die Sie zum Lachen bringen. Küssen, Knutschen und Kuscheln hilft dem Körper außerdem, neue Bakterien kennenzulernen und Waffen gegen sie zu entwickeln. Tun Sie sich was Gutes!

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