Gedenken an Alex Nawalny – gegenüber der russischen Botschaft in London. Foto: dpa/Vuk Valcic

Wer auch immer Wladimir Putin nachfolgen wird, es wird wohl wieder ein Nationalist werden. Das wird für den Westen teuer und schmerzhaft, kommentiert Christian Gottschalk.

Es war sein Lebensziel, Wladimir Putin aus dem Kreml zu vertreiben. Ein Ziel, das er mit dem Leben bezahlt hat. Alexander Nawalny, der Mann der Russlands Präsidenten gereizt hat wie kaum ein anderer, ist tot. An diesem Sonntag ist es ein Jahr her, dass sich diese Nachricht aus dem Straflager“Polarwolf“ in die Welt verbreitet hat. Erinnert wird an den russischen Oppositionspolitiker fast nur dort, wo der Herrscher aus dem Kreml keinen Einfluss hat. Der heißt nach wie vor Wladimir Putin und sitzt fester auf dem Präsidentenstuhl als zuvor.

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