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Welche Pläne hast du nach Deinem Schulabschluss?

AUTORIN: KATRIN MAIER-SOHN

Marisa Kaiser (18), aus Scharnhausen, Otto-Hahn-Gymnasium:
Diesen Sommer wohne ich nach meinem Abitur für zwei Monate bei einer palästinensischen Familie in Bethlehem, die ich über persönliche Kontakte kennengelernt habe. In Bethlehem helfe ich der Familie im Haushalt, sowie bei gemeinnützigen Aktionen für hilfsbedürftige Menschen, die sie selber organisieren. Wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich dann ein duales Studium als Wirtschaftsingenieurin beginnen.

Cedric Zeisberger (19), aus Esslingen-Berkheim, Heinrich-Heine-Gymnasium:
Zuerst einmal plane ich bis November zu jobben und ein bisschen Geld für meine Reise zu verdienen. Danach fliege ich für dreieinhalb Monate nach Neuseeland, auf der Rückreise schaue ich mir dann noch Sydney und die Fidschi-Inseln an. Wenn ich dann im April oder Mai zurückkomme, bewerbe ich mich für ein Lehramtsstudium als Englisch- und Geographie-Lehrer für das Gymnasium. Am liebsten würde ich in Freiburg studieren.

Sandra Weiland (19), aus Neuhausen, Otto-Hahn-Gymnasium:
Da mich Japan schon seit vielen Jahren begeistert und ich auch schon seit sieben Jahren japanisch lerne, möchte ich mein Hobby zukünftig auch beruflich ausüben. Deswegen plane ich nach dem Abitur Japanologie in Tübingen zu studieren. Wenn alles klappt werde ich auch ein Jahr in Kyoto, einer Stadt in Japan, studieren.

Christian Kieser (19), aus Denkendorf, Heinrich-Heine-Gymnasium:
Bei mir gibt es zwei mögliche Richtungen, die ich mir für die Zukunft vorstellen kann: Entweder möchte ich verpflichtend zum Bund oder zur Polizei. Wenn ich noch einen Platz beim Bund bekomme, kann ich da schon bald anfangen. Allerdings wurde mir vorerst, aufgrund des Doppeljahrgangs mit G8 und G9 und den somit besonders vielen Bewerbern, abgesagt. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr oder ich jobbe erst mal eine Weile und gehe dann zur Polizei.

Carolin Eberle (19), aus Neuhausen, Otto-Hahn-Gymnasium:
Nach dem Abitur gehe ich für vier Monate nach Montpellier in Frankreich, eine Stadt nahe an der Grenze zu Spanien. Dort werde ich ein Semester lang einen Sprachkurs an einer Uni belegen und mit anderen Studenten aus aller Welt den DELF(Diplome d’Etudes en langue francaise)-Abschluss anstreben. Am meisten freue ich mich darauf, einmal Zeit für mich alleine zu haben und in eine Fremdsprache richtig eintauchen zu können.

 

Artikel vom 18.06.2012 © Eßlinger Zeitung

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