Salzburger Festspiele wirtschaftlich ein Erfolg
Salzburg (dpa/red) - Wirtschaftlicher Erfolg trotzt allen künstlerischen Diskussionen: Mit einer Rekordauslastung von 95 Prozent enden am kommenden Montag die Salzburger Festspiele 2010. Damit liegt der Kartenverkauf zwei Prozent über dem Vorjahreswert. Das berichteten die Festspiele gestern bei ihrer Abschlusspressekonferenz. Rund eine viertel Million Menschen besuchten das sechswöchige Festival. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf lagen bei 24,5 Millionen Euro. Die Besucher des Theater-, Opern und Konzertfestivals kamen diesmal aus 72 Ländern, 35 davon außerhalb Europas. Besonders die Kartenverkäufe im asiatisch-pazifischen Raum in Staaten wie Australien, China, Japan und Singapur seien bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, so die Festspiele. Auch in den USA verzeichneten die Salzburger nach einem Einbruch durch die Finanzkrise wieder Zuwächse. Intendant Jürgen Flimm verabschiedet sich mit Ende dieser Saison von den Festspielen und geht an die Berliner Oper Unter den Linden. Der bisherige Konzertchef Markus Hinterhäuser leitet die Festspiele 2011 übergangsweise. Im Jahr darauf fängt Alexander Pereira an, er hat Sven-Eric Bechtolf als neuen Schauspielchef verpflichtet.
Auch wenn die Festspiele ihr komplettes Programm für 2011 erst im November vorstellen, ist schon einiges bekannt: Als Opern sind unter anderem „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss und Verdis „Macbeth“ geplant, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Der deutsche Regisseur Nicolas Stemann will auf der Perner Insel beide Teile von Goethes „Faust“ inszenieren.



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