Chamisso-Preis für Terézia Mora
München/Stuttgart (dpa) - Die Schriftstellerin und Übersetzerin Terézia Mora ist in München mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis geehrt worden. Die im ungarischen Sopron geborene Mora sei eine „Grenzüberschreiterin“, sagte die Literaturkritikerin Sigrid Löffler in ihrer Laudatio. Sie habe mit ihrer Arbeit dazu beigetragen, dass fremde Kulturen vermittelt werden. Die 39-jährige Mora wurde 2004 mit ihrem Roman „Alle Tage“ bekannt. Der Chamisso-Preis, der von der Robert-Bosch-Stiftung verliehen wird, gilt als Deutschlands bedeutendster Literaturpreis für deutsch schreibende Autoren mit anderer Muttersprache. Die Förderpreise gingen an den irakischstämmigen Abbas Khider und die aus Georgien kommende Nino Haratischwili.



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