Nächster heißer Tanz
Fußball-Bezirksligist Münster tritt bei der SGU an
Münster (tos) - Mit einem 2:1-Sieg über den Landesliga-Absteiger FV Zuffenhausen ist der TSV Münster blendend in die Saison gestartet. Morgen muss der TSV nun bei der SG Untertürkheim (siehe oben) antreten.
„Die erste Hälfte war weniger gut, in der zweiten haben wir dann stark gespielt“, sagt TSV-Trainer Uwe Braun. Besonders gefallen hat dem Coach, dass „wir geduldig gespielt haben und dann die konditionellen Schwächen des FVZ ausgenutzt haben. Im Vorjahr waren wir häufig zu wild und ungeduldig.“ Die Wandlung sei mit ein Verdienst von Neuzugang Marco Fischer. „Er kann das Tempo eines Spiels bestimmen, das hilft uns natürlich weiter.“ Morgen geht es nun zur SG Untertürkheim. Ein Gegner, gegen den der TSV immer Probleme hat, im Vorjahr gerademal einen Punkt holte. „Es wird schwer, zumal die SGU nach der Niederlage unter Druck steht, einen Fehlstart vermeiden möchte.“ Doch man werde alles tun, um zu bestehen. Personell hat der TSV keine Sorgen, kann erneut aus dem Vollen schöpfen. Wie seine Spieler, wird auch Braun alles tun, um seine Mannschaft morgen coachen zu können. Eigentlich befindet er sich in Frankreich im Urlaub, wird aber wahrscheinlich die 240 Kilometer auf sich nehmen und „zum Spiel herfahren.“ Die Vorbereitung verlief beim SV Gablenberg schwierig. Dementsprechend war der 2:0-Auftaktsieg gegen den SC Stammheim wichtig und hat sichtbare Spuren hinterlassen. „Die Mannschaft hat Selbstvertrauen getankt und im Training deutlich konzentrierter gearbeitet als vor dem Rundenstart. Außerdem waren 16 Mann anwesend, was natürlich auch positiv für die morgige Partie ist“, sagt Trainer Alexander Russky. Doch das wird keine einfache Aufgabe, schließlich muss man beim Landesliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen ran. „Arbeiten wir gegen den Ball so stark wie gegen Stammheim, dann wird sich für uns sicherlich so manche Chance ergeben, die wir dann natürlich nutzen müssen.“ Personell sieht es bei den Gablenbergern mittlerweile wieder rosiger aus, Stürmer Denis Midzic und Abwehrspieler Michael Elsässer stehen wieder zur Verfügung, so dass nun ein Konkurrenzkampf herrscht und „das kann ja nur leistungsfördern sein“, ist sich Russky sicher.
Bei Holger Traub, dem Trainer von Grün-Weiß Sommerrain, schwingt derzeit in seinen Aussagen ein Stückweit Enttäuschung mit. Diese gründet darin, dass gleich sieben Stammspieler - hauptsächlich aufgrund von Urlaub - nicht zur Verfügung stehen. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass „wir morgen mit dem letzten Aufgebot antreten werden“, sagt Traub. Und dies ausgerechnet gegen den Aufsteiger SC Stammheim, der, wie die Grün-Weißen auch, im Abstiegskampf erwartet wird. „Die Situation ist derzeit nicht einfach, doch wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen“, so Traub, der von den übriggebliebenen Akteuren „Einsatz bis zum Schluss fordert, damit wir in Stammheim was holen können“.



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