Auf Enttäuschung folgt Jubel
Untertürkheimer Schüler Riccardo Brutschin baut durch einen Sieg die Führung in der ATS-Formel-3-Cup/Trophy aus
Lausitz - Nur eine Woche nach dem ausländischen Gastauftritt des ATS- Formel-3-Cups wurden der 13. und 14. Lauf im Rahmen des ADAC- Master-Weekends auf dem Eurospeedway in der Lausitz ausgetragen. Einmal mehr war das Rennen sehr erfolgreich für Riccardo Brutschin, er gewann einen Lauf.
Bereits ab dem freien Training lief für den Schüler des Wirtemberg- Gymnasiums alles rund, er präsentierte sich in der gewohnt starken Form, sicherte sich trotz ständig wechselnder Witterung in beiden Zeittrainings die Pole-Position der Trophy-Piloten.Die Vorbereitungen für das erste Rennen liefen routinemäßig ab, Riccardo Brutschin begab sich mit seinem Fahrzeug auf seinen Startplatz. Beim Anfahren der Fahrzeuge in die Einführungsrunde bewegte sich sein Fahrzeug nicht von der Stelle, es blieb mit einer gebrochenen Antriebswelle liegen. Das Rennen war für den Untertürkheimer Schüler bereits beendet, bevor es gestartet war - sein Bolide musste an die Box geschoben werden. Pünktlich zum Start des Sonntagsrennens hatte sein Team Stromos Artline Racing sein Fahrzeug einsatzbereit. Brutschin hatte einen guten Start, fuhr die schnellste Rennrunde der Trophy-Piloten, setzte sich von seinen Verfolgern ab und brachte den Sieg vor Alexey Karachev (Russland) und Aki Sandberg (Finnland) ins Ziel. In der Meisterschaftswertung baute er seine Führung auf 122 Punkte vor Alexey Karachev (90 Punkte) und Aki Sandberg (65 Punkte) aus.„Ich hatte am ersten Renntag mit der gebrochenen Antriebswelle sehr viel Pech, konnte das Rennen nicht mal starten. Deshalb war ich beim zweiten Rennen doppelt motiviert, mir den Sieg zu holen. Ich freue mich, dass sich die harte Arbeit meines Teams gelohnt hat und wir die Meisterschaftsführung weiter ausbauen konnten“, freute sich der Zwölftklässler des Wirtemberg-Gymnasiums nach dem Zieleinlauf. Bereits in zwei Wochen geht es dann am Nürburgring weiter. Ingrid Brutschin



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