TVC-Herren 60 bleiben in der Verbandsliga
Tennissenioren mit durchwachsener Saison
Bad Cannstatt - Nach durchwachsenen Saisonergebnissen konnten die Tennissenioren 60 des TV Cannstatt ihre Zugehörigkeit in der Verbandsliga sichern.
Am ersten Spieltag gegen Dätzingen startete man mit einem 5:4-Sieg hoffnungsfroh in die Verbandsrunde. Nach drei gewonnenen Einzeln durch J. Mayer, U. Kowarsch und H. Gottschalck, musste wie so oft die bestmögliche Doppelaufstellung weiterhelfen. Während J. Mayer/ H. J. Zitt unglücklich im Match-Tiebreak verloren, verbuchten H. Rembold/ P.Hartenstein denselben für sich. Den Gesamtsieg fuhren U. Kowarsch/ W. May mit 6:3/6:0 ein. Gegen Alfdorf gab es ohne den verletzten J. Mayer keinen Blumentopf zu gewinnen. Allzu deutlich lag man nach den Einzeln mit 1:5 zurück. Lediglich G. Bäuerle vermochte zu punkten, so gestaltete man wenigstens durch die Doppelerfolge von G. Bäuerle/H. J. Zitt mit 6:3/7:6 und U. Kowarsch/W. May mit 6:1/6:0 das Ergebnis mit 3:6 noch erträglich. Die Vorraussetzungen am dritten Spieltag gegen Ameisenberg waren mit der immer noch anhaltenden Verletzung von J. Mayer keinesfalls rosiger, so dass mit U. Kowarsch und H. Rembold nur zwei gewonnene Einzel zu Buche standen. Drei Doppel zu gewinnen war bei dieser Konstellation unmöglich, zumal W. May nicht zur Verfügung stand. Also gestalteten U. Kowarsch/H. Gottschalck mit ihrem Doppelerfolg die 3:6-Niederlage etwas freundlicher. Gegen die bis dahin als Tabellenführer angereiste Mannschaft aus Mögglingen, rechnete man sich schon aus den Quervergleichen heraus keinerlei Chancen aus. Doch es kommt immer anders als man denkt. Trotz seiner noch nicht abgeklungenen Verletzung spielte J. Mayer und steuerte mit 6:2/7:5 einen wichtigen Punkt bei. Mit 6:1/6:1 zeigte U. Kowarsch seinem Gegner dessen Grenzen auf. Ebenso ungefährdet beendete H. Rembold mit 6:0/6:3 seine Begegnung. P. Hartenstein hatte da schon mehr zu kämpfen, sicherte aber mit 6:1/ 6:4 den vierten Punkt. Ganz eng gestaltete sich die Partie von G. Bäuerle (Position 6). Erst im Match-Tiebreak machte er nervenstark alles klar. H. Gottschalck, während seines Matches mit Kreislaufproblemen konfrontiert, ließ es dann, wie man so schön sagt, laufen. Bei dieser Witterung eine mehr als vernünftige Entscheidung. Zum 7:2-Endergebnis trugen noch D. Walker/ G. Bäuerle mit 6:1/6:2 und U.Kowarsch/W. May mit 6:0/ 6:1 bei.
Das Nachholspiel gegen KV Stuttgart ist bedeutungslos und wird lediglich zum bestenfalls 2. oder schlechtestenfalls 4. Platz in der Endabrechnung führen. Eine durch viele Ausfälle geprägte Saison neigt sich dem Ende zu. Bleibt zu hoffen, dass sich Verletzungen und unverständliche Urlaubsreisen im Rahmen halten. Wolfgang May



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