OBST- UND GARTENBAUVEREIN KEMNAT
Fünf Tage auf „Königstour“ in Belgien
Mechelen, Antwerpen, Gent, Brüssel und Brügge - wer kennt sie nicht, diese wundervollen Städte, zumindest dem Namen nach. Eine Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins Kemnat machte sich auf den Weg. Mechelen ist wunderschön geschmückt mit farbenprächtigen Blütenglocken aus Petunien. Die einstige Glockengießerstadt lädt zum Flanieren ein und wird abends lebendig. Es gibt Tanz im Freien mit fröhlichen Menschen.Antwerpen mit der Liebfrauen-Kathedrale und Werken des Barockmalers Peter Paul Rubens hat den zweitgrößten Hafen Europas. Von dort aus ging die Reise nach Gent. Diese Stadt verfügt über große Flächen für Märkte, mit reichen Verzierungen der jeweiligen Zunft an den Gildehäusern aus dem 13. Jahrhundert. In der St. Baafs-Kathedrale steht der berühmte Genter Altar von Jan von Eyck. Am dritten Tag besichtigte die Gruppe Brüssel mit dem Atomium, das zur Weltausstellung 1958 erbaut wurde. Auch ein Besuch des Europaparlaments stand auf dem Programm. Unvergleichlich ist der Grand Place mit seiner Licht- und Klangschau - dieses Jahr gab es am späten Abend Musik von Bèla Bartòk. Brügge folgte am vierten Tag. Touristenströme ziehen sich durch die Straßen, vorbei am Beginenhof zur Liebfrauenkirche mit der „Madonna“ von Michelangelo. Von Brügge aus gehen Millionen von Begonien in alle Welt. Alle zwei Jahre gleicht der Grand Place in Brüssel einem Blumenmeer, geschmückt mit hunderttausenden von Begonienblüten. Vierzehn Tage später hätten die Kemnater das Spektakel erleben können. Zurück ging es über Aachen. Dort gab es eine Führung durch den Dom, dessen Restaurierung noch lange dauern wird, und durch die Schatzkammer. Viel zu schnell vergingen fünf erlebnisreiche Tage, die alle begeisterten. Und was wäre Belgien ohne seine Pralinen? Sie erinnerten noch eine Zeitlang an die Königstour.



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