Zwischenspurt nach der Pause reicht
Landesliga-Handballerinnen der HSG Oberer Neckar siegen gegen Eningen-Pfullingen
Pfullingen - Nur zehn Spielerinnen der HSG Oberer Neckar traten beim Landesliga-Auswärtsspiel bei der WSG Eningen-Pfullingen an. Mit den Worten „100 Prozent geben und vielleicht auch etwas über die Schmerzgrenze hinaus“, forderte das Trainergespann Tim Wagner und Magnus Bühler seine Spielerinnen auf, einen Auswärtssieg gegen den Tasbellenzehnten zu holen. Dies gelang mit 26:21.
Nach dem Anpfiff geriet die HSG sofort mit drei Toren ins Hintertreffen. Die schnell aufspielenden Pfullingerinnen machten es der HSG, deren anfängliches Spiel von Ballverlusten und Fehlpässen geprägt war, nicht leicht, in die Partie zu finden. Nach dem 2:5 besannen sich die Neckarmädels allerdings eines Besseren und glichen in den folgenden acht Minuten bis zum 7:7 aus. Im weiteren Verlauf folgte eine wechselseitige Aufholjagd, in der es keinem Team gelang, das Spiel zu beherrschen und sich abzusetzen. Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte arbeitete sich die HSG einen 3-Tore-Vorsprung heraus und ging mit einer 14:11-Führung in die Pause. Nach der Halbzeitpause zogen die angereisten Neckarmädels dank gelungener Spielzüge und einer relativ kompakt stehenden Abwehr bis zum 22:13 weg. Doch dann machten sich die fehlenden Spielerinnen bemerkbar. Kraft und Konzentration ließen nach, was die Mädels der WSG Eningen-Pfullingen 2 zu nutzen wussten. Über ihre linke Seite gelang es ihnen, einige Konter erfolgreich zu verwerten. Zehn Minuten vor Schlusspfiff sah es beim 17:22 dann kurz so aus, als ob die heimische Mannschaft die Niederlage gegen die geschwächten HSGlerinnen doch noch abwenden könnte. Doch diese holten die letzten Reserven aus sich heraus und gaben das Spiel nicht mehr aus der Hand. Sie verhinderten die Gegenstöße und erkämpften sich weitere Tore, die letztlich zum Endstand von 26:21 führten und den Sieg ins Gepäck luden. Nun steht die HSG auf dem sechsten Tabellenplatz und erhofft sich am kommenden Sonntag einen weiteren Auswärtssieg in Nebringen/Reusten, um die Rückrunde, in der sich die Mannschaft aufgrund fehlender Spielerinnen sehr durchwachsen zeigt, noch bestmöglich abzuschließen. HSG Oberer Neckar : Ann-Kathrin Laure, Tordis Sonntag (im Tor), Bettina Bettinger, Anja Bifulco, Jana Birkenmaier, Christine Höbel, Julia Münzenmaier, Bianca Pupatti, Zuzana Ruckova und Yvonne Straubinger. Julia Münzenmaier



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