WERDER BREMEN - VFB STUTTGART

Auf dem Weg nach oben

Beide Teams haben eine starke Phase - Torreiche Vergangenheit

 

Heute Gegner: Die Nationalspieler Cacau (links) und Mesut Özil.Foto: dpa
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Heute Gegner: Die Nationalspieler Cacau (links) und Mesut Özil.Foto: dpa

 

Stuttgart (sip) - Beide Teams sind auf dem Weg in die Tabellenregionen der Fußball-Bundesliga, in denen sie von vor-neherein erwartet worden waren. Sowohl Werder Bremen als auch der VfB Stuttgart wollen sich dabei im Aufeinandertreffen heute (15.30 Uhr) im Weserstadion nicht aufhalten lassen. Von den vergangenen fünf Spielen haben beide Mannschaften nur eins nicht gewonnen. Entsprechend groß ist das Selbstvertrauen - aber auch der Respekt vor dem Gegner. „Wir haben ja schon unsere Situation verbessert“, sagt Bremens Coach Thomas Schaaf, „aber wenn man schaut, wo der VfB hergekommen ist, wie er fast still, leise und heimlich herangerückt sind . . .“ Auch von VfB-Coach Christian Gross ist viel Anerkennung über das Spiel der Bremer und den „hervorragenden Trainer Schaaf“ zu hören.Es spricht also vieles für eine interessante Begegnung, zumal beide Teams einer ähnlichen Philosophie folgen und den direkten Weg zum Tor suchen. Dazu kommt, dass in den vergangenen zehn Aufeinandertreffen im Schnitt vier Tore fielen, dass die Bremer bislang gegen keinen anderen Gegner so viele Treffer erzielt (150), dass sie aber auch gegen keinen anderen zuhause so oft verloren haben (12).Personell sieht es beim VfB besser aus als bei den Bremern. Alle Spieler, auf die Gross zuletzt setzte, sind einsatzbereit. Cacau brach am Donnerstag das Training nach einem Zusammenprall ab, kann aber spielen. Der Mexikaner Ricardo Osorio kehrte erst gestern von der Nationalmannschaft zurück und blieb in Stuttgart. Er hat seinen Platz aber ohnehin an Stefano Celozzi verloren. Schaaf kann auf den wiedergenesenen Nationaltorhüter Tim Wiese zurückgreifen, Clemens Fritz, Petri Pasanen, Sebastian Boenisch und Peter Niemeyer aber fallen aus.

 

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so wollen sie spielen

Werder Bremen: Wiese - Prödl, Mertesacker, Naldo, Abdennour - Barg- frede, Frings - Marin, Özil, Hunt - Pizarro.

VfB Stuttgart: Lehmann - Celozzi, Tasci, Delpierre, Molinaro - Gebhart, Hleb - Pogrebnjak, Cacau.

Schiedsrichter: Brych (München).

Artikel vom 06.03.2010 © Eßlinger Zeitung

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