Wasserschlachten im Halbfinale
Der TSVW und Nellingen behalten auf schwierigem Geläuf die Oberhand - Aus für Neuhausen und den VfBO
Altbach - Die Halbfinals litten unter dem starken Regen, der pünktlich zum Anpfiff des Duells zwischen dem TV Nellingen und dem VfB Oberesslingen/Zell einsetzte. Der Landesligist behielt in der Wasserschlacht mit 3:0 klar die Oberhand. Genauso wie der TSVW Esslingen beim 2:1 gegen den FV Neuhausen auf schwierigem Geläuf.
TV Nellingen - VfB Oberessl. 3:0
In der ersten Hälfte hatten die Nellinger mehr Ballbesitz, zwingende Chancen waren allerdings Mangelware. Die Hintermannschaft des VfB stand sicher und Torhüter Tobias Lamberti vereitelte die besten Möglichkeiten. Zwei Mal scheiterte Nellingens Marian Hafner am gut aufgelegten Schlussmann (12./20. Minute). Auf der Gegenseite hatte Nico Stutznäcker nach einer Ecke von Zenel Kuci die beste Chance, schob den Ball aber am Tor vorbei. Nach dem Seitenwechsel kam Oberesslingen/Zell immer besser in die Partie. Aber Nellingens Torwart Denis Trotz hielt den Kasten sauber und parierte die Chancen von Irfan Amet (28.) und Hasiban Duric (34./36). Gerade in der besten Phase des VfB war es Patric Kannberg, der die Nellinger erlöste: Der Abwehrspieler wurde von Sertac Degirmenci freigespielt und verwandelte ohne Bedrängnis zum 1:0 (39.). Die Begegnung entwickelte sich mehr und mehr zu einer Schlammschlacht. Pässe und Spielzüge wurden beinahe unmöglich. Dann eben mit Gewalt: Kannberg hämmerte das Spielgerät unter die Latte (47.). Oberesslingen/Zell war weiter bemüht, kam aber nicht mehr gefährlich in den Nellinger Strafraum, stattdessen setzte Brice Youdom Tchommoe auf der Gegenseite per Foulelfmeter-Nachschuss den Schlusspunkt zum 3:0 (50.+1).
FV Neuhausen - TSVW Essl. 1:2
Die Neuhausener hatten zunächst mehr Spielanteile und bereits in der 3. Minute die Chance zur Führung. Michael Stirm scheiterte aber am Esslinger Schlussmann Jochen Reichle. Der TSVW versuchte unterdessen, mit langen Bällen über die Außen zum Erfolg zu kommen. Dann wurden die Platzverhältnisse den Neuhausenern zum Verhängnis: Der Ball sollte quer gelegt werden, blieb aber auf halber Strecke vom Wasser gebremst liegen. Der Esslinger Fabian Langer nutzte diese Chance und setzte den Ball aus 30 Metern direkt unter die Latte zum 1:0 (11.). Der FVN drängte auf den Ausgleich - die Esslinger standen aber hinten sicher. Nach der Pause kam der TSVW immer besser ins Spiel. In der 34. Minute erhöhte Michael Schmid auf 2:0. Neuhausen steckte jedoch nicht auf und wurde zwei Minuten später dafür belohnt, als Matthias Lexa zum 1:2 traf. Nun wurde die Begegnung zunehmend hektischer, auf beiden Seiten wurden die Chancen nicht genutzt oder von den Keepern jeweils pariert. „Der Führungstreffer der Esslinger war glücklich und hat uns aus dem Rhythmus gebracht“, fasste FVN-Coach Robert Stadtmüller nach dem knappen Aus zusammen.



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