NACHGEFRAGT DION GREEN, KICKENDER TRAINER DER SV 1845 ESSLINGEN
„Es passt so“
Der 44-Jährige hilft aus, wenn jemand fehlt - und das ist ziemlich oft
Altbach - Seit Jahren kündigt Dion Green an, nicht mehr selbst zu kicken - und dann steht der Trainer des Kreisliga-A-Aufsteigers SV 1845 Esslingen doch regelmäßig auf dem Feld. „In der Runde werde ich nur sehr selten spielen“, kündigt der 44-Jährige im Gespräch mit Sigor Paesler wieder einmal an - und wird sich wohl kaum dran halten.
Wie fühlen Sie sich so kurz nach dem Spiel?Green (pustet kurz): Es geht, wenn es nicht gehen würde, würde ich nicht mehr spielen. Ich helfe halt aus, wenn wie jetzt viele Spieler fehlen. Beim TSVW musste sogar Armin Lattacher mit seinen 48 aushelfen. Aber in der Runde werde ich nur sehr selten spielen.
Das sagen Sie seit vielen Jahren.
Green: Stimmt. Aber so lange die Kraft reicht und es Spaß macht . . .
Wie ist es, wenn man sieht, dass man selbst technisch noch der beste Spieler in der eigenen Mannschaft ist?
Green (überlegt ein paar Sekunden und lächelt dann): Das ist eine gemeine Frage. Manchmal muss ich mich schon zusammenreißen, damit ich nicht aus der Haut fahre. Aber manche Spieler haben ihre Qualitäten eben in anderen Bereichen.
Die wären?
Green (schweigt lange): Es passt so.
Sie haben zuletzt das Tor zum Aufstieg geschossen, schießen Sie in der kommenden Runde den Treffer zum Klassenverbleib?
Green: Wenn wir komplett sind, sollten wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Aber dazu ist ein guter Start nötig, damit wir nicht in ein negatives Fahrwasser kommen.
Und je schlechter es läuft, desto mehr spielt Dion Green.Green: So ungefähr.



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