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 EZ-Pokal
05.01.2012 (19.19 Uhr)
Ulbrich trainiert wieder
 
Anfang November verletzte sich Dennis Ulbrich vom HC Wernau im Spiel gegen den TSV Wolfschlugen so schwer an der rechten Hand, dass zunächst unklar war, ob er jemals wieder Handball spielen kann. Die Diagnose von Jürgen Degreif, Arzt für Handchirurgie in Esslingen, lautete: äußerer Fingerknochen zersplittert. Eine komplizierte Sache. Die Operation verlief gut, zurück blieben eine lange Narbe und ein dauerhaft steifer Außenknochen. Seit Dienstag trainiert Ulbrich mit dem Ball, Ende Januar will er wieder voll angreifen. "Ich fühle mich gut", sagt der Rückraumspieler. Für einen Einsatz beim EZ-Pokal war es aber noch deutlich zu früh. Fuchst es ihn, nicht dabei zu sein? "Voll", antwortet Ulbrich, ohne zu überlegen.
 
05.01.2012 (19.18 Uhr)
Kostenlose Köstlichkeiten verspielt
 
Beim klaren 25:8 des HC Wernau über die SG Hegensberg-Liebersbronn spielte der Bezirksligist die letzten Sekunden nicht konsequent aus. Pech, denn nach Abpfiff verkündete der Stadionsprecher, dass das nächste Tor das 275 im Turnier gewesen sei und dem HCW damit einen Essensgutschei eingebracht hätte. Den sicherte sich dann im nächsten Spiel der TSV Deizisau. Tja, liebe Wernauer, ein EZ-Pokal-Spiel geht eben 30 Minuten.
 
05.01.2012 (18.30 Uhr)
Vom EZ-Pokal zum Biathlon
 
Der Handball lässt Steffen Rost nicht los, obwohl der ehemalige Spieler und Trainer des TSV Deizisau mittlerweile eine gewisse Distanz entwickelt hat. "Ich schaue ganz entspannt zu. und genieße es, nach dem ersten Spiel ein Weizenbier zu trinken und mir keine Gedanken über die nächste Partie machen zu müssen", sagt er. Rost verspürt auch nicht das Bedürfnis, schnell wieder eine Mannschaft trainieren zu wollen. Angebote gab er zwar, doch offensichtlich war noch nicht das richtige dabei. Wenn es passen würde, wäre Rost freilich nicht abgeneigt. "Ich hätte auch sie Rückendeckung meiner Frau", fügt er hinzu. Rost genießt seine Freiheit und die Freizeit. "Mir ist nicht langweilig und ich fühle mich momentan wohl", sagt er. Rost schaut sich gelegentlich Spiele der Bundesliga oder der 2. Bundesliga an. Doch Handball ist nicht alles. Am Finaltag des EZ-Pokals ist Rost in Oberhof. Beim Biathlon.
 
04.01.2012 (18:05 Uhr)
Alter Bekannter
 
Wann immer es seine Zeit zulässt, schaut Kreisläufer Manuel Späth vom Bundesligisten Frisch Auf Göppingen in den Hallen der Region vorbei, so auch beim EZ-Pokal. Besonders interessiert beobachtete der 26-Jährige das Spiel zwischen dem TSV Neuhausen und der HSG Ostfildern: "Das sind immerhin meine einzigen beiden Vereine vor Göppingen." Natürlich musste er auch ein paar Autogramme schreiben. "Ich werde hier schon überall erkannt, aber ich freue mich, so viele alte Bekannte zu treffen", erzählte der Hüne gut gelaunt. Zwei Mal hat Späth selbst beim Turnier in der Neckarsporthalle mitgespielt, aber nie gewonnen. An den EZ-Pokal 2004 erinnert er sich besonders gut: "Da wurde mein Wechsel von Ostfildern nach Neuhausen bekannt. Im Nachhinein war das eine gute Entscheidung." Zwei Jahre später spielte er in der Bundesliga.
 
04.01.2012 (17:31 Uhr)
Vaterfreude
 
Als Florian Beck vor einem Jahr durch die Neckarsporthalle wanderte, pfiffen bereits die Spatzen von den Rängen, dass er bald Trainer des TSV Neuhausen werden würde. Das ist er mittlerweile. Der Grund für sein breites Strahlen in diesem Jahr ist aber ein anderer: Am 27. Dezember kam Söhnchen Niklas zur Welt. "Meine Frau Christine und ich sind sehr glücklich", sagte Beck und klagte in keinster Weise über kurze Nächte. "Meine Frau macht das ganz toll", erklärte er und ergänzte: "Zum Glück bin ich ja Lehrer, da kann ich mich nachmittags um das Kind kümmern."
 
04.01.2012 (16.30 Uhr)
Mein lieber Schwede
 
Das gibt es auch nicht alle Jahre: Fünf schwedische Schiedsrichter sind beim EZ-Pokal im Einsatz. Mohamad Abdulkadir, Johan Gedda, Tommie Moberg, Joakim Lindbrat und David Celic besitzen alle die Lizenz für die zweite schwedische Liga. Oliver Schmidt, der Schiedsrichtereinteiler des Bezirks Esslingen-Teck, hatte das Quintett bei einem Turnier in Finnland kennengelernt. Die Schweden äußerten den Wunsch, einmal nach Deutschland zu reisen und hier bei einem Turnier pfeifen zu dürfen. Schmidt fiel spontan der EZ-Pokal als Plattform ein. Nachdem die Genehmigung des schwedischen und deutschen Verbandes eingeholt worden war, konnte das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Die Schweden sind am 2. Januar angereist und bleiben bis zum Sonntag. Nachdem sie sich in Esslingen umgesehen haben, werden sie nach dem EZ-Pokal noch zweit Tage in Stuttgart verbringen.
 
04.01.2012 (15:00 Uhr)
Karriereende
 
Alexis Gula hat dieses Jahr seinen letzten Auftritt beim einem EZ-Pokal-Turnier. "Zum Ende dieser Saison höre ich auf", sagte der Kreisläufer des Württembergligisten TV Plochingen. Der 34-Jährige wird dem Verein aber weiter erhalten bleiben. Wie in der Vergangenheit wird er sich weiter um die Werbung und die Vermarktung kümmern.
 
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