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„Geschlaucht, aber glücklich“

Acht Läufer des Trainingsprogramms „Von null auf zehn in 20 Wochen“ kommen durch - Einer muss verletzt passen

  Die erfolgreichen Teilnehmer des Trainingsprogramms, hinten von links: Michele Rosito, Vorläufer Bernd Kiesel, Hartmut Molner, Roland Baier, Bernd Lustig und Pascal Tomaszewski. Unten von links: Annette Fackler, Annette Gesche, Anja Wallisch und Wolfgang Jahn.Foto: Bulgrin
 

Die erfolgreichen Teilnehmer des Trainingsprogramms, hinten von links: Michele Rosito, Vorläufer Bernd Kiesel, Hartmut Molner, Roland Baier, Bernd Lustig und Pascal Tomaszewski. Unten von links: Annette Fackler, Annette Gesche, Anja Wallisch und Wolfgang Jahn. Foto: Bulgrin

 

Esslingen (hk/sip) - Es war hart, aber acht der neun verbliebenen Teilnehmer des Trainingsprogramms „Von null auf zehn in 20 Wochen“ kamen beim EZ-City-Lauf um den Sport-Flöss-Pokal ins Ziel und waren mit sich zufrieden. Nur einer hatte Pech: Pascal Tomas-zewski fiel einen Tag zuvor von der Leiter und konnte wegen Schmerzen nicht starten. Im folgenden die Lauferlebnisse der Teilnehmer.

Roland Baier: Es war anstrengend, aber es ging ganz gut. Ich konnte nicht so viel trainieren wie ich wollte. In der dritten Runde habe ich Schwierigkeiten bekommen, aber ich habe mich durchgebissen. Ich bin unter 1:15 Stunden geblieben, damit bin ich zufrieden.

Pascal Tomaszewski: Ich konnte leider nicht mitlaufen, weil ich am Tag zuvor auf einer Leiter stand, die gebrochen ist und ich aus 1,60 Metern abgestürzt bin. Ich bin auf die Knie gefallen und habe Schmerzen. Ich habe es am Morgen noch einmal versucht zu laufen, aber es ging nicht. Das ärgert mich total, denn ich war perfekt vorbereitet und wäre so gerne mitgelaufen.

Wolfgang Jahn: Ich bin geschlaucht, aber glücklich. Es ist klasse, wie die Zuschauer einem helfen. Ich wollte schneller laufen, aber ich hatte in der dritten Runde einen Einbruch - ich habe mich zu sehr mitziehen lassen. Aber es hat Spaß gemacht, ich komme im nächsten Jahr wieder.

Michele Rosito: Ich bin weit hinten gestartet, deshalb war die erste Runde schwer, weil sich durch die vielen Leute ein Stau gebildet hat. In der zweiten Runde habe ich meinen Rhythmus gefunden. Ich bin sehr zufrieden. Ich wollte unter einer Stunde laufen und das habe ich geschafft. Das Trainingsprogramm war super. Im nächsten Jahr will ich bei einem Halbmarathon starten.

Annette Fackler: Es war klasse, ich bin sehr zufrieden. Es war zwar anstrengender als im Training, aber ich bin gemeinsam mit meinem Nachbarn gelaufen und wir hatten viel Spaß. Wir sind es nicht so verbissen angegangen wie manch andere, die Zeit war nebensächlich. Wir werden uns in der Trainingsgruppe weiter zum Laufen treffen.

Anja Wallisch: Es war sehr anstrengend. Ab der zweiten Runde wurde es sehr schwül, ab der vierten Runde hatte ich nur noch das Bedürfnis anzukommen. Die Zielankunft nach 1:17 Stunden war wie eine Befreiung. Beflügelt hat mich die Unterstützung durch die Familie und von Freunden, die Plakate gemalt und ein T-Shirt mit der Aufschrift „Road-runner Anja“ hergestellt haben. Ich würde es noch einmal machen.

Hartmut Molner: Es war anstrengend, vor allem die vierte Runde war hart. Mit meiner Zeit von 1:07 Stunden bin ich zufrieden. Ich habe versucht, mit unserem Vorläufer Bernd Kiesel mitzuhalten, aber das ging nicht, der Puls war zu hoch. Ich werde es wieder machen. Es hat Spaß gemacht.

Bernd Lustig: Die Stimmung an der Strecke war super. Wegen der vielen Läufer war es schwer, seinen Rhythmus zu finden. Mit meinen 58:00 Minuten bin ich hochzufrieden. Ich will auf jeden Fall dabei bleiben. Man fühlt sich einfach besser und frischer. Wenn ich daran denke, wie ich vor dem Trainingsprogramm körperlich drauf war - das sind Welten dazwischen.

Annette Gesche: Ich fühle mich gut, aber es war heiß und anstrengend. Entlang der Strecke war eine super Stimmung. Ich bin 1:17 Stunden gelaufen und wollte eigentlich unter 1:15 bleiben. Aber: Ich bin am Stück durchgelaufen. Insgesamt war das Trainingsprogramm eine gute Sache. Dadurch bin ich regelmäßig zum Sport gekommen. Sehr positiv war auch der Austausch mit den anderen Teilnehmern.

 

Artikel vom 08.07.2009 © Eßlinger Zeitung

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