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EZ-WEIHNACHTSSPENDENAKTION

Fackeln und Sterne lassen Spendenstand leuchten

ESSLINGEN: Knapp 200 000 Euro erreicht - Fackellauf bringt 7000 Euro - 3500 Euro von Zoller

 
 
 

(bes) - Schöne Nachrichten gibt es kurz bevor Ende des Monats Bilanz der EZ-Spendenaktion 2009 gezogen wird: 7000 Euro Erlös aus dem Silvester-Fackellauf und 3500 Euro aus der Sterne-Aktion des Esslinger Backhauses Zoller lassen das Spendenaufkommen mit knapp 200 000 Euro regelrecht leuchten.

Ohne sie wäre Esslingen um ein feuriges Ereignis ärmer. Nur der zupackende Einsatz ehrenamtlicher Helfer aus den veranstaltenden Vereinen ermöglicht den Silvester-Fackellauf zugunsten der EZ-Spendenaktion. Als Dankeschön laden Stadt und EZ die Ehrenamtlichen nach der Großveranstaltung zu einem gemütlichen Abend mit Speis’ und Trank ein. Cheforganisatorin Karin Pflüger von der Turnerschaft war zu diesem sogenannten Helferfest nicht mit leeren Händen gekommen, sondern mit einem überdimensionalen Scheck. Ihn zierte die Summe 7000 Euro: „Nur weil ihr so tatkräftig mitgearbeitet habt an Silvester und bereits im Vorfeld ist dieser tolle Betrag zusammengekommen“, sagte Pflüger in der Alten Aula vor den rund 60 Mitgliedern von Turnerschaft, Aero-Club, DRK-Bereitschaft Esslingen, Hockey Club, Nonplusultra und den Gartenfreunden Domäne Weil.Kräftigen Beifall gab es, als sie gemeinsam mit Thomas Ocker vom Aero-Club den Scheck an Christine Bechtle-Kobarg überreichte. Sie ist Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Gemeinsam helfen, der die EZ-Spendenaktion organisiert. Pflügers Dank galt ebenso den Sponsoren, die sehr wichtig, aber nicht mehr leicht zu finden seien. Und sie dankte der Stadt: „Wir durften wieder zahlreiche städtische Leistungen kostenlos in Anspruch nehmen.“Obwohl vermutlich wegen der Witterung deutlich weniger Besucher als erwartet zum Fackellauf gekommen waren, kann sich der Erlös von 7000 Euro sehen lassen. „Vielleicht haben ja die Appelle gefruchtet, Fackeln, Vesper und Getränke vor Ort zu kaufen und damit den guten Zweck zu unterstützen und die Sachen nicht von daheim mitzubringen“, vermutet Pflüger.Von der Stadt waren Sport- und Kulturbürgermeister Markus Raab und Max Pickl vom Schul- und Sportamt gekommen. Raab betonte, es sei schön, wenn die Bürgerschaft Dinge zusammen erleben könne, und „umso besser, wenn etwas auf einen solchen Tag wie Silvester fällt, das ist etwas Besonderes“. Zum 21. Mal hatte sich der weithin sichtbare Zug aus großen und kleinen Fackelträgern in Bewegung gesetzt. Die Veranstaltung sei „nicht mehr wegzudenken“, lobte Raab, der allen Beteiligten dankte: „Sie haben der Stadt etwas Traditionelles geschenkt.“ Schön fand er die zum ersten Mal aufgegriffene Idee, hölzerne Wunschtaler in die Flammen zu werfen: „Viele haben sich wohl ein bisschen Glück fürs neue Jahr gewünscht.“ Nun gebe es aber auch Menschen, die dies im Leben nicht hätten - und denen werde mit der EZ-Spendenaktion geholfen, fand Raab eine elegante Überleitung zur Spendenaktion. 2009 war es das zehnte Mal, dass Karin Pflüger und Thomas Ocker den Fackellauf gemeinsam organisiert haben. Für dieses unermüdliche Engagement gab es für beide von Seiten der Stadt und der EZ einen blumigen und flüssigen Dank. Allein in diesen zehn Jahren sind 77 000 Euro in die Spendenkasse geflossen.

Sterne baumeln für guten Zweck

Einen richtigen Sterne- beziehungsweise Euro-Regen brachte auch eine Aktion, die sich das Esslinger Backhaus Zoller hatte einfallen lassen: Bis Heiligabend standen fünf Wochen lang Weihnachtsbäume in den Filialen, an denen die Kunden Sterne aufhängen durften. Diese konnten sie für 50 Cent kaufen oder erhielten sie kostenlos ab einem Einkaufswert von 7,50 Euro. „In unseren 21 Filialen wurden sage und schreibe 6876 Sterne aufgehängt“, erzählte Geschäftsführer Jörg Zoller sichtlich erfreut. Den auf 3500 Euro aufgerundeten Betrag überreichte er in der Filiale in der Pliensau­straße kürzlich an EZ-Verlegerin Christine Bechtle-Kobarg. Sie freute sich sehr über dieses Engagement, während sich Zoller wiederum beeindruckt davon zeigte, dass mit der EZ-Aktion „vielen Familien und alleinstehenden Menschen geholfen wird, die sich nicht selbst helfen können“.

 

Artikel vom 25.01.2010 © Eßlinger Zeitung

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