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Vielfalt im Gremium erhalten

ES-RSKN: Größerer Wechsel im Bürgerausschuss - Neuwahl Ende Oktober

(bes) - Der 28. November 2009 markiert den Start für ein Projekt, das Bürgerausschuss, Vereine und Bevölkerung von RSKN zielstrebig verfolgt hatten und das ein Nachlass überraschend ermöglichte: An diesem Tag wurde das Bürgerhaus eingeweiht. Gerade auch viele Bürger­ausschuss-Mitglieder hatten sich mit ihrem Wissen und Können eingebracht und mit viel Engagement das umfangreiche Vorhaben bis zur Einweihung begleitet. Nun ist die Aufgabe vollbracht und einige sehen den Zeitpunkt gekommen, aus dem Gremium auszuscheiden. „Manche sagen, 25 Jahre Mitarbeit seien genug, andere wollen aus beruflichen oder familiären Gründen kürzer treten oder sich anderen Ehrenämtern zuwenden“, weiß Bürger­ausschuss-Vorsitzender Thomas Diehl. Diese Faktoren müssten respektiert werden. Doch „alle scheidenden Bürgerausschuss-Mitglieder werden mit einem weinenden Auge gehen, soviel ist sicher“.

Um nun auch weiterhin „die Vielseitigkeit bezüglich Beruf, Geschlecht und Alter“ im Gremium versammelt zu haben, macht auch Bürgerausschuss-Mitglied Christine Bayer bereits jetzt kräftig Werbung dafür, dass sich bei der Neuwahl des Bürgerausschusses genügend Kandidaten aufstellen lassen. „Wir wollen wieder ein 21-köpfiges Gremium haben und es wäre schön, wenn die RSKN-Einwohner unter weit mehr Kandidaten die Wahl hätten.“ Diese Wahl findet im Rahmen der Bürgerversammlung für RSKN statt, die voraussichtlich am Donnerstag, 28. Oktober, um 19 Uhr im Bürgerhaus RSKN beginnt.

Mit den Veränderungen in der Bevölkerung - Stichworte sind neue Baugebiete und Bauen im Bestand sowie der demografische Wandel - verändern sich auch die Themen, die der Bürgerausschuss aufgreift. Mit Blick auf die Neubürger wünscht sich Thomas Diehl auch aus diesem Kreis Kandidaten (sie müssen seit mindestens drei Monaten in RSKN wohnen). Sowohl Bayer als auch Diehl wissen, dass die Arbeit im Gremium in den vergangenen Jahren sehr viel intensiver geworden ist. Wer sich also für eine Mitarbeit entscheide, sollte dies „kontinuierlich und engagiert tun“.

„Wir wollen nun aber niemanden abschrecken“, sagt Christine Bayer schmunzelnd. So werde die Arbeit aufgeteilt in verschiedene Gruppen. Darin gehe es zum einen um Bauen, Verkehr, Soziales und Grün, zum andern um Jugend und Alter. Alle zwei Jahre steht zudem eine Rundfahrt in RSKN mit Vertretern städtischer Ämter an. An verschiedenen Punkten werden die im Vorfeld gesammelten Anliegen der Bürger vor Ort besprochen. „Das hat sich bewährt, dabei bekommt man mehr Kontakt zum Bürger“, erlebt Diehl. Und erhat natürlich einen weiteren Aspekt im Blick: „Da müssen die Vertreter von Ordnungs- oder Tiefbauamt den Bürgern direkt Auskunft geben und nicht über uns als Sprachrohr.“

Die jährliche Gemarkungsputzete mit tatkräftigem Einsatz der BA-Mitglieder ist ein weiteres Aufgabenfeld. Ebenso, dafür zu sorgen, dass das Sulzgrieser Zentrum seine blumige Optik dank dreier Bepflanzungen im Jahr erhält. Firmen und Vereine sind mit eingebunden. „Die Leute freuen sich an so einem Farbfleck“, weiß Diehl.

Wer an einer Mitarbeit im Bürger­ausschuss interessiert ist, kann sich bereits jetzt an Christine Bayer wenden, Eglisweg 18, oder an Thomas Diehl, Hinterer Holzweg 5/1.

 

Artikel vom 06.07.2010 © Eßlinger Zeitung

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