Mit Kameras Einbrüche mindern
Leinf.-Echterdingen (nin) - Diesen Sommer setzt sich in Leinfelden-Echterdingen ein unerfreulicher Trend fort, der bereits in den vergangenen Jahren festzustellen war: Da öffentliche Gebäude in den Ferien häufig nicht wie gewohnt beaufsichtigt werden, animiert das offenbar einige Zeitgenossen zu Sachbeschädigungen und Einbrüchen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. So wurden unter anderem die Linierungen am Kunstrasenspielfeld in den Goldäckern mutwillig beschädigt, die Tischtennisplatten am Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasium besprüht und am Foyer der Sporthalle im Stadtteil Stetten wurden am 14. August die Scheiben eingeworfen.
Einbrüche und Einbruchsversuche gab es zuletzt am Immanuel-Kant-Gymnasium in Leinfelden sowie am Ludwig-Uhland-Gymnasium und in zwei Fällen binnen kürzester Zeit auch noch an der Lindachschule in Stetten. Der letzte der Einbrüche in Stetten geschah in der Nacht auf Montag, 16. August.
„In hohem Maße ärgerlich“ sei, dass die Allgemeinheit die sehr hohen Reparaturkosten tragen müsse. Häufig verhinderten die unvorhergesehenen Kosten sinnvollere Ausgaben, schreibt die Stadt. Deshalb und aus Gründen der Sicherheit an den zahlreichen Bauarbeiten in den Sommerferien setzt die Verwaltung nun teilweise eine Videoüberwachung ein.



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