DLRG WENDLINGEN
24-Stunden-Schwimmen mit vielen Rekorden
Von Wendlingen bis zu den Kanarischen Inseln geschwommen sind die Teilnehmer des 24-Stunden-Schwimmens der DLRG Wendlingen, würde man alle geschwommenen Strecken hintereinander legen. Insgesamt haben die 809 Aktiven 3237,08 Kilometer zurückgelegt. Das ist ein neuer gemeinsamer Rekord, den die Schwimmerinnen und Schwimmer bei dieser zwölften Veranstaltung erzielt haben.Das 24-Stunden-Schwimmen im Jahr 2010 als Superlativ zu bezeichnen, ist nicht übertrieben. Es war die bisher höchste Teilnehmerzahl, die längste geschwommene Strecke, die am weitesten angereisten Besucher und die wärmste Nacht in der Geschichte der Veranstaltung. Eventuell verzeichnete auch deshalb in dieser Nacht die Spukstunde besonderen Andrang. Strahlende, zufriedene und manchmal etwas gehetzte und erhitzte Gesichter bei den Organisatoren deuteten auf den überwältigenden Besucherandrang hin.Diese Resonanz motivierte nicht nur alle Helfer der Veranstaltung, sondern genauso das Freibadteam, das an diesem Tag natürlich besonders gefordert war. Unterstützt vom Partnerschaftskomitee und von der Stadt Wendlingen begrüßte die DLRG-Ortsgruppe erstmals eine komplette Mannschaft aus der französischen Stadt St.-Leu-la-Forêt, die von dem extra angereisten Bürgermeister Sebastian Meurant verstärkt und angefeuert wurde.Das Küchenteam hat ebenfalls Beeindruckendes geleistet, standen die Damen doch bei tropischen Temperaturen im Zelt zwischen sechs Waffeleisen, einem Grill und einem dampfenden Topf mit Maultaschen, so dass sich alle Helfer und das Freibadteam den Erfrischungssprung nach der Siegerehrung redlich verdient hatten.Bekanntlich erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde. Diese Urkunden sind an die Mannschaften, die einen Mannschaftsführer benannt hatten, bereits weiter geleitet. Alle anderen und die Einzelschwimmer können ihre Urkunden an der Freibadkasse abholen.Für die Siegerinnen und Sieger gab es auch Preise: Diesjährige Pokalgewinner sind der TSV-Neu-Ulm, der TSV Ötlingen, die Johannes-Kepler-Realschule. Der Spukpokal ist mit Jill Breton nach Frankreich gefahren. Auch für die lustigsten Verkleidungen gab es eine besondere Anerkennung. Der Kindergarten Blumenstraße hat die Ente, den Kreativpokal, gewonnen. Erstmals in diesem Jahr wurde eine Handicapmedaille vergeben, um Menschen mit Behinderung zu ermutigen.



Artikel kommentieren