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Mastgegner werden militant

Baltmannsweiler (rok) - Das Aufstellen eines Funkmastes in Baltmannsweiler wird von einigen Sachbeschädigungen begleitet, die zum Teil gefährliche Folgen haben könnten.

Wie die Polizei berichtet, wurden in der Nacht zum Mittwoch im Gewann Aiwiesen an einem Lastwagen mit Tieflader drei Reifen durchstochen. Zudem wurde ein Stromaggregat beschädigt. Am späten Mittwochabend ging bei der Polizei eine weitere Anzeige ein: Am Tieflader wurde eine Bremsleitung durchschnitten. Dies werde als „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“ geahndet, sagte der Sprecher der Esslinger Polizeidirektion. Der Sachschaden beträgt insgesamt 4000 bis 5000 Euro. Der Polizeiposten Plochingen ermittelt.

Das seien eindeutig „kriminelle Handlungen“ und damit verwerflich, kommentierte Bürgermeister Martin König die Beschädigungen. Dieser Mast werde durch diese Aktionen nicht verhindert. Beim Versuch, innerhalb des Orts einen Mast aufzustellen, hatten Baltmannsweiler Bürger schon einmal handfest eingegriffen und die Arbeiter gestoppt. Der Gemeinderat habe dem neuen Standort am Esslinger Weg zugestimmt, der jetzt einige hundert Meter vom Wohnbereich entfernt liege, sagte König. Der Rat hätte sich den Mast gern noch weiter außerhalb gewünscht, man sei nun auf den Kompromiss eingegangen. Dafür habe man nun einen Funkmast für alle Betreiber. Die Strahlenwerte an den Häusern lägen „unter dem, was sich Bürger selbst mit W-Lan zumuten“.

 

Artikel vom 23.07.2010 © Eßlinger Zeitung

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Leser-Kommentare (1)

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23.07.2010 17:14 von Carsten

Als ob man damit was ändert, Bauarbeiter gefährden und Sachschaden verursachen, aber stoppen kann man mit so dummen Aktionen mal garnichts. Wundert einen aber das die Elektrosmogfraktion Bremsleitungen durchschneidet. Bremsflüssigkeit ist doch sicher genauso gefährlich wie Elektrosmog...


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