Sushi und Kimono
OSTFILDERN: Lindenschule spielt Fußball auf japanisch
(red) - Die „EineLebensWeltmeisterschaft“ ist ein bundesweiter Schulwettbewerb zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika 2010. Die Klasse 8 der Lindenschule Ostfildern war ein Vertreter Baden-Württembergs.
Der Wettbewerb soll den Blick für andere Lebenswelten stärken und ihn mit dem Fair-Play-Gedanken im Sport verbinden: Jugendlichen wird Raum und Zeit gegeben, sich Gleichaltrigen eines Landes zu nähern und sie auch zu kontaktieren e_SEnD über das gemeinsame Hobby Fußball.
Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche der 7. bis 9. Klasse. Aus 330 Schulen aus ganz Deutschland, die sich beworben hatten, wurden 204 Teams ausgesucht - das entspricht der Anzahl der Länder, die sich zur WM in Südafrika qualifiziert haben.
Die Schüler müssen sich im Fußballspiel, aber auch im kreativen Bereich messen. So musste ein Plakat zum jeweiligen WM-Land gestaltet werden. Beides ging zu gleichen Teilen in die Bewertung ein und entschied über die Qualifizierung für das Viertelfinale im März. Die Endrunde findet im Mai 2010 statt.
Baden-Württemberg durfte 24 Mannschaften in den zweigleisigen Wettkampf schicken. Die Klasse 8 der Lindenschule war eine davon. Sie beschäftigte sich mit dem WM-Teilnehmer Japan. Die Schüler und Schülerinnen setzten sich mit den Lebensumständen japanischer Jugendlicher auseinander, erkannten das viel strengere Schulsystem, engere familiäre Hierarchien und kulturelle Besonderheiten wie Sushi und Kimono. Dokumentiert wurden die Recherchen anschließend auf einem Plakat.
Im Februar folgte dann der sportliche Teil. Man spielte Fußball gegen andere Schulen. Leider reichte es der Lindenschule mit „Japan“ nur zu einem 5. Platz und damit nicht für die nächste Runde.



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