Brandgeschädigte warten auf Versicherung
(rok) - Die Spendenbereitschaft war riesengroß. 135 000 Euro gingen ein, um den 14 Familien zu helfen, deren Häuser Anfang Dezember durch den Tiefgaragenbrand unbewohnbar geworden waren. Aber der allergrößte Teil der Spenden liegt noch auf dem Konto der Gemeinde. Nur die Soforthilfe von 200 Euro pro Kopf wurde für 60 Personen ausbezahlt.
„Wir drängen auch und hätten gerne etwas ausbezahlt“, sagt Karin Bauknecht, Leiterin des Bürgeramtes. Aber die Auszahlung hänge von der Entscheidung der Hausrat-Versicherungen ab. „Wir können nicht blind verteilen“, ergänzt ihr Chef, Bürgermeister Peter Jahn.
Vergangene Woche habe sie nochmals alle Betroffenen angerufen, sagt Bauknecht. Von besonderen Notsituationen habe sie dabei nichts erfahren. Die Gebäudeversicherung zahle auch die Miete für die Ersatzwohnungen. Wenn jemand dringend Geld benötige, würde man helfen. Um Härtefälle würde sich die Gemeinde sofort kümmern, betont Jahn, das habe er in einem Brief an die Geschädigten deutlich hervorgehoben. Er weist damit Kritik zurück, die vereinzelt in der Öffentlichkeit zu hören war.



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