Kinderkrippe ist belegt
WERNAU: Die Kleinen gewöhnen sich rasch ein
(red) - Die 20 Krippenplätze im Haus des Kindes in Wernau sind ausgebucht. „Die kleinen Zwerge füllen die schönen neuen Räume mit Leben“, sagt Vanessa Gerstlauer, die das Haus des Kindes leitet. Die erste von zwei Kleinkindgruppen nahm im November ihren Betrieb auf, die zweite im Januar.
Langsam sollten sich die Kleinen an die neue Situation gewöhnen. Deshalb besuchten sie in den ersten Tagen die Einrichtung gemeinsam mit ihren Eltern. Erst nach diesen gemeinsamen Tagen, in denen sich sowohl Kinder, Eltern und die Erzieherinnen beschnuppert und eine vertrauensvolle Basis aufgebaut haben, fand dann eine kurze Trennung von Eltern und Kind statt. Verlief diese reibungslos, wurde die Trennungsphase täglich verlängert, bis das Kind schließlich etwa nach zwei Wochen tatsächlich einen ganzen Tag ohne elterliche Unterstützung in der Einrichtung verbringen konnte. Zudem wurde das Kind anfangs immer von der gleichen Erzieherin empfangen, den Tag über begleitet und wieder verabschiedet - seiner Bezugserzieherin, die es auch nach der Eingewöhnung und im weiteren Verlauf gezielt beobachtet, Elterngespräche führt und sowohl für das Kind als auch für seine Eltern als erste Ansprechpartnerin gilt.Ebenfalls sehr wichtig ist ein fest strukturierter Tagesablauf. Dazu gehört die Ruhezeit von 13 bis 14 Uhr: Die Kleinen schlafen im Schlafraum auf kleinen Matratzen. Sechs Erzieherinnen kümmern sich derzeit um das Wohl der Kinder. Zwar sind Kindergarten und Kinderkrippe zwei verschiedene Gruppen unter einem Dach, doch für die Kinder gibt es immer wieder Begegnungen. „Die großen Kinder nehmen Rücksicht auf die kleinen“, erzählt Vanessa Gerstlauer.In Elterngesprächen wird regelmäßig der Entwicklungsstand festgehalten. Insbesondere dienen die Gespräche dazu, dass sich zwischen Eltern und Erzieherinnen eine Erziehungspatenschaft entwickelt. „Die Entwicklung der Kinder innerhalb kurzer Zeit ist enorm“, sagt Julia Deutsch, die Leiterin der Kleinkindgruppen. In der Kinderkrippe würden die Kinder auf vielfältige Weise angeregt, sich durch soziale Kontakte weiterentwickeln.



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