Musik, Modenschau und gutes Essen
OSTFILDERN: Feste im Scharnhauser Park und in Scharnhausen - Buntes Programm bis Mitternacht
Das ganze Wochenende durften die Ostfilderner feiern. Am Samstag boten Vereine und Bands ein abwechslungsreiches Programm auf dem Stadtteilfest im Scharnhauser Park. Von Samstag bis heute läuft das Scharnifest auf dem Scharnhauser Marktplatz. Dort lockt vor allem die besondere Speisekarte.
Bunte Luftballons schweben über den Bänken und neben der Bühne lernen gerade Gäste die ersten Square Dance-Schritte. Beim Stadtteilfest im Scharnhauser Park haben die Vereine nicht nur ihre Stände aufgebaut, fast überall gibt es auch Mitmachaktionen.Bei der Erziehungshilfestelle Friz Ostfildern rutschen die Kinder in Kisten eine Rollenrutsche hinunter, bei den Bürgergärten dürfen sie selbst Pflanzen umtopfen. Am Stand von „Sofia“ rätseln die Leute, was Oberbürgermeister und Vorsitzender des Vereins, Oberbürgermeister Christof Bolay, außer einem Taschenmesser und einer Kerze mit auf eine Reise nimmt, während sich daneben Kinder schminken lassen.
Großer Organisationsaufwand
„Das Fest machen wir immer abwechselnd mit der Parksiedlung“, erklärt Ulrike Weitz von den Aktiven des jüngsten Ostfilderner Stadtteils, den Schapanesen. Zusammen mit der Kinder- und Jugendförderung Ostfildern und der Erziehungshilfestelle Friz organisieren sie das Fest. „Das bedeutet wahnsinnig viel Aufwand. Außerdem kann es nur mit vielen freiwilligen Helfern funktionieren“, sagt Weitz. Deshalb sei es gut, dass es nur alle zwei Jahre statt findet. Dafür gibt es für die Besucher bis um Mitternacht ein buntes Programm. Auf der Bühne stehen nach den Square Dancern noch Cheerleader des TV Nellingen und ein Chor aus der französischen Partnerstadt Montluel. Am Abend sorgen Bands aus der Umgebung für die richtige Stimmung. „Die verschiedenen Bands ziehen nochmal andere Leute an“, sagt Weitz.
Während im Scharnhauser Park schon kräftig gefeiert wird, ist der Höhepunkt beim Scharnifest erst am Sonntag erreicht. Mit Musik und Modenschauen werden die Gäste auf dem Marktplatz unterhalten.
Werbung für die Gaststätten
„Wir heben uns ein bisschen ab von den anderen Festen“, erklärt Jürgen Kofink, Inhaber der „Brücke“ und Mitorganisator. Drei Tage lang nutzen die Gaststätten „Rose“ und „Brücke“ das Fest, um ihre Kochkünste unter Beweis zu stellen. Während es beim „Kegelhäusle“ die klassische Rote Wurst und Pommes gibt, stehen bei den Gasthäusern Spargel, Fischteller und Krustenbraten auf der Karte. „Der Hauptgrund für unser Fest ist eigentlich die Werbung“, meint Kofink. „Wir wollen nach außen bringen, was es bei uns alles gibt.“



