Unterrichtsversorgung bleibt unzureichend
Stuttgart (dpa/lsw) - Die Lehrergewerkschaft GEW warnt zum neuen Schuljahr vor einer unzureichenden Unterrichtsversorgung an den Schulen in Baden-Württemberg. „Die Lehrer arbeiten am Limit. Es gibt kaum Spielräume für Arbeitsgemeinschaften oder individuelle Förderung“, warnte GEW-Landeschefin Doro Moritz am Donnerstag in Stuttgart. Selbst sinkende Schülerzahlen führten in den Grund- und Hauptschulen nicht zur Entlastung und pädagogischen Verbesserung. Moritz warnte erneut vor der neuen Werkrealschule, die mit dem Schuljahr eingeführt wird: Sie sei keine Lösung für die Tatsache, dass Fast die Hälfte der Kinder im Land einen höheren Schulabschluss erzielten als den, der ihnen in der vierten Klasse zugetraut werde.



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