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ESSLINGEN: EZ verbreitet Nachrichten über Facebook - Links zu lokalen Informationen auch bei Twitter
Ulrich Wassmann ist ein Fan der Eßlinger Zeitung bei Facebook. So bleibt der Esslinger auf dem Laufenden, was sich in der Region tut. Denn wer Facebook über die EZ anklickt, bekommt auf seiner Startseite Links der Eßlinger Zeitung zu den wichtigsten Artikeln und Umfragen angezeigt. Derzeit sind 90 Nutzer mit dabei. Auch über die Twitterseite der Eßlinger Zeitung informieren sich Menschen über Neuigkeiten.
„Wochentags verbreiten wir zwischen zwei und drei Themen über Facebook“, sagt Nicole Rabus, Projektleiterin bei ez-online. „Das können Artikel zu kontroversen Themen, Bilderstrecken, Umfragen und neue Blogbeiträge sein.“ Die Eßlinger Zeitung engagiere sich bei Facebook und Twitter, um auch die jüngeren Internetnutzer für Neuigkeiten aus der EZ zu interessieren, berichtet Rabus. Die Fans bei Facebook erfahren auf der Startseite, worüber man in Stadt und Kreis Esslingen spricht. „Sie bekommen die Neuigkeiten dorthin geliefert, wo sie sich aufhalten“, erklärt Rabus. Facebook wurde im Februar 2004 in den USA entwickelt. Nach eigenen Angaben nutzen weltweit Millionen Menschen das Netzwerk täglich. Gerade bei den 20- bis 24-Jährigen sind soziale Netzwerke sehr beliebt, hat eine aktuelle Studie ergeben. So seien 93 Prozent dieser Altersgruppe und 87 Prozent der unter 20-Jährigen dort aktiv. Der gebürtige Norddeutsche Steve Schütte lebt seit etwa 17 Jahren in der Region. „Mich würden Veranstaltungen in und um Esslingen interessieren“, nennt er seine Erwartung. „Wir verschicken deshalb den Link zu den Kulturtipps am Wochenende über Facebook“, sagt Rabus. Fabian Seiter stammt aus Esslingen, lebt aber seit fast zwei Jahren in München: „Facebook nutze ich hauptsächlich, um Kontakt zu Freunden zu halten, die teilweise im Großraum Esslingen wohnen, jedoch auch aus der ganzen Welt kommen.“ Über die Facebook-Startseite sehen die Nutzer, was die Freunde gerade machen. Auf der EZ-Homepage las Seiter, dass die Eßlinger Zeitung nun auch in dem sozialen Netzwerk vertreten ist. „Meine Erwartungen sind, einfach zusammengefasst, schnell über Neues in Esslingen und der Region informiert zu werden und somit den Kontakt nach Esslingen nicht ganz zu verlieren“, sagt Fabian Seiter.
Auch die gebürtige Esslingerin Dagmar Zinsinger lebt nicht mehr im Neckartal. Vor zwei Jahren zog sie nach Bayern: „Im Internet habe ich gesehen, dass man Fan der Esslinger Zeitung werden kann und ich habe es dann einfach probiert.“ Via Facebook wird also auch Menschen, die weggezogen sind, der Service angeboten, sich über Esslingen weiter zu informieren.
Fabian Seiter nutzt noch einen anderen neuen Info-Kanal der Eßlinger Zeitung: „Da ich zu Esslingen immer noch eine sehr enge Beziehung habe und täglich auf der Homepage der EZ das Neueste aus Esslingen lese, habe ich mich sehr gefreut, als ich den Twitter-Account der EZ entdeckte.“ Twitter ist ein sogenannter Microblogging-Dienst, über den die EZ Kurznachrichten bis zu 140 Zeichen verbreitet. Meist sind das Links zu Artikeln. „So steigern wir unsere Reichweite“, sagt Nicole Rabus.
Kommentare erwünscht
Genau wie bei Facebook werden die Nachrichten automatisch empfangen, sobald ein Twitter-Nutzer bei einem anderen auf „folgen“ klickt. Derzeit verfolgen 261 Personen und Firmen die Twitter-Aktivitäten der EZ. Der Dienst wurde 2006 in San Francisco gegründet und wird auch von Privatleuten benutzt, um Neuigkeiten aus der Nachbarschaft zu verbreiten.
Nicole Rabus sieht noch einen anderen Vorteil bei den Facebook-Aktivitäten der EZ: „Es ist schön für die Redakteure, wenn Leser ihre Artikel kommentieren. Davon profitierten beide Seiten. Die Redakteure können auf interessante Themen aufmerksam werden und die Leser die Zeitung ein Stück weit mitgestalten.“
Die im Artikel erwähnten Internetadressen gibt es hier:
Über seine Facebook-Erfahrungen bloggt Malte Florian Klein unter:



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