Sprung auf der Karriereleiter
Esslingen (daw) - Die Denkmalpflegerin Barbara Landwehr, die seit fünf Jahren in den Diensten der Stadt Esslingen steht, zieht es nach Fellbach. Der Gemeinderat der Kappelbergstadt hat die studierte Architektin und Stadtplanerin am Dienstagabend zur Leiterin des Planungsamtes gewählt. Sie wird Nachfolgerin von Stadtbaudirektor Bernhard Kerres, der sich in den Ruhestand veranschiedet hatte. Auf die Stellenausschreibung der Stadt Fellbach hatten sich 15 Frauen und 18 Männer beworben. Nach einem verwaltungsinternen Auswahlverfahren hatten dann zwei Bewerberinnen die Gelegenheit, sich und ihre Ideen in den Gemeinderatsfraktionen vorzustellen. Bei der anschließenden Wahl machte Barbara Landwehr das Rennen.
Die gebürtige Wuppertalerin, die verheiratet ist und mit Kind und Ehemann in Esslingen wohnt, hatte nach dem Abitur zuerst eine Tischlerlehre gemacht. Anschließend zog es sie nach Stuttgart wo sie an der Uni Architektur und Stadtplanung mit Schwerpunkt Städtebau studierte. Während ihres Studiums ging sie für ein Jahr an die Universität im schottischen Edinburgh und belegte dort unter anderem ein Postgraduiertenstudium der Denkmalpflege. Nach dem Studienabschluss arbeitete Barbara Landwehr mehr als zehn Jahre als freiberufliche Architektin in Berlin. Dort entwickelte sie unter anderem das Projekt „Wasserstadt Berlin-Oberhavel“ mit. Im Jahr 2005 kehrte sie nach Süddeutschland zurück und leitete im Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt der Stadt Esslingen die Bereiche städtische Denkmalpflege und Stadterneuerung.



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