KINDERLEICHT
Aus Dreckbrühe mach Trinkwasser
Berlin/Islamabad (dpa) - In Pakistan haben Millionen Menschen ihr Zuhause verloren, weil große Gebiete des Landes in Asien überschwemmt wurden. Die Not ist groß. Die Leute haben viel zu wenig sauberes Wasser zum Trinken. Viele Menschen sind zwar von Wasser umgeben - aber das ist meist eine dreckige Brühe. Helfer versuchen, für sauberes Wasser zu sorgen. „Wir verteilen zum Beispiel spezielle Tabletten, mit denen man das Wasser reinigen kann“, sagt die Fachfrau Helga Kuhn. „In den Tabletten sind Wirkstoffe, die Bakterien abtöten, vor allem Kolibakterien.“ Von diesen Bakterien kann man krank werden und Durchfall bekommen.
Auch so etwas wie Waschmaschinen für Dreckwasser kommen zum Einsatz: Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung. Manche können 6000 Liter Wasser pro Stunde reinigen. „Die Wassermassen kommen zuerst in einen großen Behälter. Da sorgen bestimmte Chemikalien dafür, dass der gröbste Müll und Dreck sich verbinden und auf den Boden sinken“, sagt Experte Stephan Mack. Das Wasser wird durch Filter weiter gereinigt - wie in einem Sieb. Dann kommt Chlor hinein. Das Chlor fürs Trinkwasser ist aber nicht so stark wie im Schwimmbad. Man riecht es nicht so und schmeckt es kaum.



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