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Die Wirtschaft kommt wieder in Schwung
Berlin (dpa) - Sie hat sich erholt! Wer? Die Wirtschaft. Über diese Nachricht haben sich gestern viele Leute gefreut. Experten berichteten nämlich, dass das Brutto-Inlands-Produkt in den vergangenen Monaten gewachsen ist. Und zwar mehr als erwartet. Es legte im zweiten Quartal so stark zu wie seit 20 Jahren nicht mehr und feuerte damit auch die europäische Wirtschaft an. Das zweite Quartal sind die Monate April, Mai und Juni.
Das Brutto-Inlands-Produkt ist wie eine Art Spiegel: Es zeigt, wie gut oder schlecht es der Wirtschaft geht. Abgekürzt wird es BIP. Um es auszurechnen, nimmt man den Wert aller Dinge und Leistungen, die in einem Zeitraum in einem Land hergestellt und bereitgestellt wurden. Noch mal einfacher erklärt: Jeden Tag gehen viele Menschen zur Arbeit. Sie bauen Autos, Computer oder Telefone. Andere arbeiten als Verkäufer, Bankangestellte, Maler oder Ärzte. Das, was sie alle machen, ist Geld wert. Ein Beispiel: Wenn ein Friseur jemandem die Haare schneidet und dafür Geld bekommt, zählt genau dieses Geld auch in das BIP mit rein. Rechnet man dieses ganze Geld zusammen, kommt eine riesige Summe heraus. Diese Summe ist das BIP. Je größer das BIP ist, umso besser geht es in der Regel einem Land. Dann wird meist viel hergestellt und auch viel verkauft.



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