KINDERLEICHT
Das Bangen um Jobs geht weiter
Nürnberg (dpa) - Wenn der Boden steinhart gefroren ist und die Menschen draußen bibbern, können Bauarbeiter wenig tun. An vielen Baustellen ruht die Arbeit. Auch Förster und Gärtner hocken häufig drinnen und hoffen auf wärmeres Wetter. Aus diesem Grund haben manche Firmen im Winter weniger zu tun. Sie entlassen einen Teil ihrer Leute. Deshalb denken Fachleute, dass ein kalter Winter - so wie dieser - in der Regel dafür sorgt, dass die Zahl der Arbeitslosen stark klettert. Also waren viele gestern in Sorge: Doch dann kamen die neuen Zahlen raus. Sie sind nicht so schlimm wie gedacht.
Fachleute der Arbeitsbehörde zählen nämlich Monat für Monat die Männer und Frauen, die Arbeit suchen. Sie sagten: Im Februar waren 26 000 Menschen mehr auf Jobsuche als im Januar. „Die Situation ist außerordentlich erfreulich“, meinte dazu sogar ein Experte. Denn zum harten Winter kommt eigentlich noch ein anderes großes Problem: Die ganze Wirtschaft steckt schon lange in Schwierigkeiten. Trotzdem entlassen die Chefs nicht massenweise Leute. Dabei hilft ihnen übrigens auch der Staat mit viel Geld und anderen Maßnahmen.
Für die Menschen ohne Job ist die Lage aber trotzdem oft hart: Insgesamt zählten die Fachleute im Februar mehr als 3,6 Millionen Arbeitslose in Deutschland. Darunter sind auch Familien und junge Leute, die gerade in ihren Beruf starten wollen. Für sie und viele andere geht das Zittern jetzt weiter, wie sich die Zahl der Jobs weiter entwickelt.
Für die Rubrik „Kinderleicht“ wählen wir täglich ein aktuelles Thema aus, das wir speziell für Kinder in kindgerechter Sprache erklären.



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