KINDERLEICHT
Die Welt hilft Haiti beim Wiederaufbau
Port-au-Prince (dpa) - Ein paar Wochen nach einem schweren Erdbeben kommt das kleine Land Haiti nicht so schnell alleine wieder auf die Beine. Andere Länder sollen deshalb helfen und viel Geld für den Inselstaat in der Karibik spenden. Das haben die Vereinten Nationen, kurz UN, gefordert. Die UN sind ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. „Geben Sie einfach, was Sie geben können“, sagte Bill Clinton. Er war früher Präsident der USA und ist jetzt Gesandter der UN für das zerstörte Land. Haiti ist fast elfmal so groß wie das Saarland. Wenn es nach den UN geht, sollen in diesem Jahr mehr als eine Milliarde Euro für das Land zusammenkommen. Eine Riesensumme. Das Geld ist so wichtig, weil das Land bei dem Erdbeben Mitte Januar stark zerstört wurde. Mehr als eine Million Menschen müssen in den nächsten Monaten mit Essen, Unterkünften und anderen Dingen versorgt werden, sagte Clinton.
Die UN hatten die Länder schon kurz nach dem Beben um Spenden gebeten. Dabei war eine Menge Geld zusammengekommen. Viele Staaten hatten auch Soldaten, Ärzte, Medizin oder etwa Lebensmittel nach Haiti geschickt. Trotzdem wird dort immer noch Hilfe gebraucht. Vor allem viele Kinder sind in Not. Um sie kümmert sich zum Beispiel die Organisation Unicef. Sie gehört auch zu den UN.
Unicef will dafür sorgen, dass Tausende Kinder in Haiti bald wieder zur Schule gehen können - obwohl viele Schulgebäude durch das Erdbeben zerstört sind. Es wurden schon Zelte aufgebaut, in denen Unterricht stattfinden kann. Nun bringt Unicef noch mehr Zelte und Sachen zum Lernen, wie etwa Bücher, nach Haiti, teilte die Organisation gestern in Deutschland mit.
Für die Rubrik „Kinderleicht“ wählen wir täglich ein aktuelles Thema aus, das wir speziell für Kinder in kindgerechter Sprache erklären.



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